Lokalsport Südpfalz Gefährlicher Fallwind

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«OFFENBACH/HERXHEIM.» Im Pokal hui, in der Fußball-Landesliga pfui. Beim FSV Offenbach hat vor dem Derby gegen den SV Viktoria Herxheim am Montag (19.30 Uhr) der Abstiegskampf begonnen.

Während die Elf im Pokal relativ befreit aufspielte und zuletzt den Verbandsliga-Primus Arminia Ludwigshafen ausschaltete, entpuppte sich der dadurch erhoffte Rückenwind bei Wormatia Worms II als gefährlicher Fallwind. Ergebnis 1:7. Mit vier Zählern ist der FSV nach sieben Spielen Tabellen-13. Den Eindruck, dass seine Elf nicht mit dem Druck, punkten zu müssen, umgehen kann, hat Chefcoach Daniel Jahnke nicht: „Die Pokalspiele kosten unter der Woche viel Kraft und sonntags rächt sich das, auch weil wir in der Breite des Kaders nicht so aufgestellt sind, dass wir gut rotieren können.“ Zudem sei seine Mannschaft in einem Umbruch, einer Entwicklung, daher noch nicht konstant, wohl aber ambitioniert und talentiert, stellt Jahnke fest. „Wir haben Trainingsinhalte für fünf wöchentliche Einheiten, aber die haben wir eben nicht, daher brauchen wir Zeit.“ Jahnke stellt sich dem Abstiegskampf und formuliert das Ziel so: „Wir müssen uns aus dem unteren Tabellendrittel herauskämpfen.“ „Das Spiel gegen Herxheim wird von ganz anderen Begleitumständen befeuert. Alle kennen sich, es kommen viele Zuschauer. Ich erwarte ein tolles Spiel, vom Gefühl her wird das sicher schöner als das anstehende Pokalspiel gegen Regionalligist Schott Mainz“, sagt Jahnke. Es kommt zum Wiedersehen mit Marcel Meinzer, der bis zum Sommer beim FSV Leistungsträger war und nun bei der Viktoria für Offensivschwung sorgt, und mit Ex-Führungsspieler Marco Wünstel. Paul Brückner (Verletzung am Zeh) wird wahrscheinlich fehlen, die FSV-Abwehrreihe wohl umformiert. Pierre Amann dagegen ist auf dem Weg zurück. Das Pokalspiel gegen den ASV Fußgönheim eingerechnet, ist die Viktoria seit 270 Spielminuten ohne Torerfolg und in der Meisterschaft seit zwei Spielen ohne Punkt. Tatsache sei für ihn, dass seine Mannschaft nicht die letzte Konsequenz im Abschluss finde, sagt Trainer Christian Slatnek. Es gehe nicht nur um die Offensivabteilung. Die Mannschaft müsse aus dem Mittelfeld heraus gefährlicher werden, ohne dabei die Balance zu verlieren. Auch müsse das Spiel über die Außenbahnen intensiviert werden. Wichtig sei auch, den Ball nach Balleroberungen länger zu halten und auf Passgenauigkeit zu achten. Er ist sich sicher, dass die Viktoria mit sehr viel Selbstvertrauen in das Montagsspiel geht. Es sei ein Südpfalz-Derby mit Pokalcharakter, bei dem die Tabellensituation überhaupt nichts aussage. Mihai Petrescu und Leutrim Osaj konnten in dieser Woche aus privaten Gründen keine einzige Trainingseinheit absolvieren. Ismael Imre fehlte aus gesundheitlichen Gründen. Slatnek: „Hauptsache, wir gewinnen das Spiel.“

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