Lokalsport Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Offenbachs Trainer Daniel Jahnke: Worms ist zu packen

Der Mann für die linke Außenbahn beim FSV Offenbach: Tobias Gleich.
Der Mann für die linke Außenbahn beim FSV Offenbach: Tobias Gleich. Foto: Iversen

Am Mittwoch um 19.30 Uhr ist der zwei Klassen höher angesiedelte Vorjahresfinalist VfR Wormatia Worms im Queichtalstadion zu Gast. „Ein Traumlos“, sagte Daniel Jahnke nach der Auslosung. Der Trainer des Landesligisten FSV Offenbach ist sich sicher, dass Oberligist VfR Wormatia Worms im Achtelfinale des Fußball-Verbandspokals zu packen ist.

Offenbachs Trainer Daniel Jahnke erinnert an den 20. September 2017, als der FSV den FC Arminia Ludwigshafen aus dem Pokal warf: „In Offenbach ist es für jeden Gegner unangenehm, auch für einen Oberligisten.“

Das sieht auch Tobias Gleich so, den Jahnke im Sommer vom SV Geinsheim geholt hat. Der Mann für die linke Außenbahn gibt sich selbstbewusst: „Wir bekommen ganz sicher unsere Chancen und wollen dieses Spiel gewinnen. Der Pokal ist prädestiniert für solche Überraschungen.“ Der Zwei-Klassen-Unterschied spiele dabei keine Rolle: „Wir wollen unser Spiel durchziehen. Wenn es uns gelingt, dann können wir hier jeden Gegner schlagen. Das haben wir in der Vorbereitung schon gezeigt.“ In der Vorbereitung gab es ein 1:1 gegen den Wormser Ligakonkurrenten Arminia Ludwigshafen.

Schnell und manchmal zu hitzig

Der 26-Jährige kennt Jahnke seit gemeinsamen Tagen beim SV Gommersheim. Dann trennten sich die Wege. Gleich zog es nach Speyer, dann zum FC Lustadt, dann zu Rudi Brendel nach Geinsheim und weiter zum FSV Offenbach. „Ich finde den Stil des Trainers klasse, das Umfeld in Offenbach ist so fantastisch wie das gesamte Trainerteam, das uns persönlich immer weiterbringt. Den Schritt bereue ich absolut nicht“, sagt der Gommersheimer begeistert von seinem neuen Klub. Die Einsatzzeiten des schnellen, manchmal etwas zu hitzigen Blondschopfs stimmen, er spürt das Vertrauen des Trainers. Und er versucht, den aus der A-Jugend aufgerückten Spielern zu helfen, ihnen auch die Nervosität zu nehmen. Gerade vor so einem Spiel wie heute gegen einen großen Gegner.

„Taktisch geiler Fußball“

Gleich hofft, dass seinem Team, das am Samstag 0:0 gegen die Zweitvertretung der Nibelungenstädter gespielt hat, auch wieder das Tor trifft: „Wir haben in jedem Spiel genug Chancen, aber im letzten Drittel fehlt uns derzeit noch die Ruhe am Ball, wir sind auch zu unkonzentriert und uns fehlt auch im Strafraum die Selbstverständlichkeit.“ So erklärt er die mit Abstand wenigsten Treffer (8) aller Teams in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga. „Aber wir spielen taktisch geilen Fußball“, unterstreicht Gleich, dass es trotzdem nicht langweilig wird bei den FSV-Spielen.

Worms kämpft nach dem Regionalliga-Abstieg im Sommer um den direkten Wiederaufstieg, ist mit drei Zählern Rückstand auf die Ligaspitze Vierter und kommt mit dem Rückenwind des 3:2-Erfolges gegen den TuS Mechtersheim an die Queich. Jan Dahlke (acht Tore in acht Ligaspielen) wird dafür sorgen, dass es der FSV-Abwehr nicht langweilig wird. mame

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