Lokalsport Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Der B-Klassen-Gipfel in Lug-Dimbach

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Was will das Fußballherz mehr als eine Begegnung, bei der die ersten beiden der Tabelle aufeinandertreffen? Der ASV Lug/Schwanheim hat in der B-Klasse Südpfalz West vor der Partie am Samstag in Lug-Dimbach (Anstoß 17 Uhr) ein „Pünktchen“ mehr als sein Verfolger SG Wernersberg/Spirkelbach.

„Meine Mannschaft ist bereit für dieses Spitzenspiel. Wir sind sehr konzentriert und werden sehr ernsthaft in diese Partie gehen. Die Zuschauer dürfen sich auf ein heißes Spiel freuen“, sagt ASV-Trainer Jens Albrecht und hat die volle Unterstützung von Kapitän Marcel Kirschenheiter. Albrecht spricht von einem Derby auf Augenhöhe. „Nach dem großen Um-bruch durften wir nicht davon ausgehen, dass wir so gut in die Runde starten.“

Die Stärken des Gegners sieht Alb-recht im Mittelfeld „durch einen stets stark aufspielenden Niklas Menkel“. Wernersberg sei ein unangenehmer, kampfstarker Gegner, sagt Kirschenheiter. Er könne sich kein besseres Spiel für das Duell um die Tabellenspitze wünschen.

Jens Albrecht setzt auf eine rigoros verjüngte Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren. Ben Braun (17), Sebastian Baron (18), Giulio Lora (17) sind mittlerweile als A-Junioren Stammspieler. Fabio Bernhart (17) ist auf dem Sprung. Den Platz für die Jugend geräumt haben Marian Block und Martin Mandery. Sie spielen in der zweiten Mannschaft und sehen sich als „Standby-Spieler“ bei dem ersten Team.

Verzichten muss Jens Albrecht auf Pascal Burmeister (Faserriss), Lars Jung (Kreuzbandriss) und Lukas Felix (Schambeinentzündung). Ob Sieg oder Niederlage, für die Akteure des ASV steht anschließend der Besuch des Oktoberfestes auf dem Becken-hof auf dem Programm.

Der Abteilungsleiter Fußball beim SV Wernersberg, Bastian Mietzner, sieht die Favoritenrolle eindeutig beim ASV Lug/Schwanheim. Den letz-ten Sieg gegen den ASV feierte der SV Wernersberg am 1. März 2015 mit 2:0. Mietzner sieht die Mannschaft im Vergleich zur zurückliegenden Runde gereift, sie sei durch Neuzugänge punktuell verstärkt worden. Aktuell belohne sie sich für den Auf-wand, den sie betreibe.

Trainer Steffen Fecht spricht vom ASV ebenfalls als dem Favoriten, der verdient Platz eins in der Tabelle einnehme. Nach der schwierigen Saison 2018/19, in der in der Relegation der Abstieg verhindert wurde, hatte niemand erwarten können, dass in elf Spielen 25 Punkte eingefahren werden könnten. „Wir werden auch gegen den ASV versuchen, unser bestes Spiel zu spielen, und dann wir es sich zeigen, wozu es reichen wird“, so Fecht.

Kapitän Pascal Dittmar erwartet ein enges Spiel: „Wir müssen uns aber keineswegs verstecken, können mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust in dieses emotionale Derby gehen.“ Er hofft, dass die Fans das Spiel nicht verpassen wollen. som

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