Lokalsport Südpfalz „Für jeden machbar“
«OFFENBACH.» Für sein 59. Radrennen am Dienstag, 1. Mai, hat sich der RV Vorwärts Offenbach etwas Neues ausgedacht: ein Klappradrennen mitsamt Dorfmeisterschaft. Wir haben bei André Guldi nachgefragt.
Auf unserer Webseite für das 1. Offenbacher Klapprad Open haben wir die Räder beschrieben: Es muss ein klappbares Rad aus den 1970/80er-Jahren ohne Schaltung und mit 20-Zoll-Reifen sein. Klar, wir können nicht jedes Alter der Räder überprüfen. Aber wir sind auch schon beim Klappradrennen in Maikammer mitgefahren und die Leute halten sich da schon dran. Das Offenbacher Radrennen am 1. Mai hat Tradition. Warum kommt jetzt noch ein Rennen mit den Klapprädern dazu? Bisher gab es ja die Offenbacher Dorfmeisterschaften. Da waren die Teilnehmerzahlen rückläufig und der Leistungsunterschied wurde zu groß. Wir haben uns gedacht, wir machen mal was anderes und starten unter gleichen Bedingungen. So wollen wir das Rennen aufwerten und lustiger machen, auch für die Zuschauer. Bis jetzt haben wir schon 50 Voranmeldungen, bei 150 Startern machen wir Schluss. So haben wir jetzt schon fast das dreifache Starterfeld wie bisher und es hat sich schon gelohnt 12,4 Kilometer ohne Schaltung – das schafft nicht jeder, oder? Das schafft schon jeder, aber eben unterschiedlich schnell. Wir haben es schon selbst ausprobiert, es gibt da ja ein paar Klapprädler bei uns im Verein. In normalem Tempo braucht man für eine Runde etwa 15 Minuten, wenn man langsamer ist 20. Die Strecke ist ja relativ flach, das ist für jeden machbar. Und beim Anstieg Richtung Insheim muss man eben aus dem Sattel raus. Zur Person: André Guldi ist 49 Jahre alt und wohnt in Offenbach. Beim RV Offenbach ist der Hobby-Radfahrer, der bei den SFI Boasters Germersheim Squash spielt, seit knapp drei Jahren. Seine beiden Söhne Julien (U13) und Luca (U17) fuhren davor bereits Radrennen für den RVO und spielen Handball beim TV Offenbach. Luca fährt außerdem Mountainbike im Landeskader D4 (Jahrgang 2002) des Radsportverbands Rheinland-Pfalz. | Interview: Daniel MeyerDOPPELTERZEILENUMBRUCH