Lokalsport Südpfalz „Enttäuschung ist schon sehr groß“

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HASSLOCH. Die Handballerinnen der SG Albersweiler/Ranschbach haben gestern den ersehnten ersten Titel verpasst. Nach der 23:28 (13:15)-Niederlage im Verbandspokal-Endspiel gegen den TV Hochdorf stellte sich Trainerin Carmen Held in Haßloch den Fragen von Thorsten Eisenhofer. Die 45-jährige Mediengestalterin trainiert die Mannschaft seit rund drei Jahren.

Frau Held, wie groß ist die Enttäuschung? Immerhin hat ihr Team durch die Niederlage auch die Teilnahme am Pfalzpokal verpasst …

Die Enttäuschung ist schon sehr groß. Wir hätten das Spiel natürlich gerne gewonnen und uns den Titel gesichert. Aber Hochdorf war die bessere Mannschaft, hat verdient gewonnen. Das Verpassen des Pfalzpokals finde ich nicht so schlimm. Dadurch haben wir über Weihnachten eine Woche länger Zeit, zu pausieren. Da der Pfalzpokal am 9./10. Januar gespielt wird, die Liga erst eine Woche später weitergeht. Wir haben einige Verletzte derzeit, daher ist mir die längere Pause nicht unrecht. Sie sind ja auch noch Tabellenführer in der A-Klasse. Jetzt gilt sicherlich der Fokus der Meisterschaft und dem Aufstieg? Ja, jetzt können wir uns voll und ganz auf die Liga konzentrieren. Die Meisterschaft ist jede Saison das Ziel. Diese Spielzeit ist sie auch drin. Das Ziel ist es, in der kommenden Saison in der Verbandsliga zu spielen. Gegen Hochdorf sah es anfangs gut aus, Ihr Team hat nach zwölf Spielminuten 8:4 geführt … Man hat gemerkt, dass Hochdorf mehr Wechselmöglichkeiten hatte. Bei uns mussten zwei, drei Akteurinnen durchspielen, das hat sich negativ bemerkbar gemacht, weil wir durch Unkonzentriertheiten in Folge der Müdigkeit viele Fehler gemacht haben. Da konnten wir dann ab Mitte des zweiten Durchgangs nicht mehr das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Irgendwann haben die Spielerinnen dann auch die Köpfe hängen lassen. Sport

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