Lokalsport Südpfalz Aufholjagd bei Matchbällen gestoppt

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LANDAU (fuss). Chance verpasst! Die Regionalliga-Volleyballer des ASV Landau verloren ihr Nachholspiel bei Eintracht Wiesbaden mit 2:3 (23:25, 15:25, 27:25, 25:9, 16:14) und vergaben damit die erste von drei Möglichkeiten auf den sicheren Klassenerhalt.

Nach zweieinhalb Sätzen waren die Landauer gegen den sicheren Absteiger aus der hessischen Landeshauptstadt eigentlich schon meilenweit aus dem Spiel. Mit 10:17 lagen sie im dritten Spielabschnitt zurück und zeigten eine fahrige Leistung. Nach dem unglücklich verlorenen ersten Satz, in dem der ASV nach 23:23-Gleichstand zwei Angriffe in den generischen Block schlug, war der Faden gerissen. Missverständnisse, leichte Fehler, unkonzentrierte Aktionen folgten, dazu knickte der erst zu Beginn des zweiten Satzes eingewechselte Zuspieler Tjark Kappel schon nach elf Ballwechseln um und konnte nicht mehr eingreifen. Ausdruck der Unzufriedenheit waren auch eine Verwarnung und zwei Bestrafungen für Landauer Spieler durch die allerdings auch unsichere erste Schiedsrichtern. Erst Mitte des dritten Durchgangs kam der ASV zurück ins Spiel, auch weil Christian König nach seiner Einwechslung die Annahme stabilisierte und die Hektik weniger wurde. Alex Wüst krönte die Aufholjagd in Satz drei mit einem erfolgreichen Block zum erstmaligen Ausgleich (23:23). Kurz darauf musste Steffen Pohl aber zunächst noch einen Wiesbadener Matchball abwehren, ehe sich die Landauer durch Lukas Theuers Angriff den Vorteil auf ihre Seite holten und selbst ihren zweiten Satzball dank eines Wiesbadener Angriffsfehlers nutzen konnten. Im vierten Durchgang wendete sich das Blatt vollständig. Die Landauer zogen nach dem 3:3 auf und davon. Sie verbuchten gleich mehrere lange Aufschlagserien (9:3, 15:5, 20:7) und hielt den Kontrahenten sogar im einstelligen Bereich. „In diesem Satz hat bei uns einfach alles geklappt und wir hatten ein paarmal Glück, sodass es eigentlich klar war, dass der Tiebreak wieder enger wird“, sagte ASV-Trainer Thorsten Zäck. Der ASV hatte im Entscheidungssatz leichte Vorteile, führte nach Wüsts guter Aufschlagserie 7:4 und hielt den Vorsprung bis zum 14:12. Bei den zwei folgenden Matchbällen wurden Angriffschancen vergeben. Nach dem 14:14-Ausgleich patzte dann die Annahme zweimal in direkter Folge. „Das Spiel war verrückt, so krasse Höhen und Tiefen habe ich selten erlebt“, bilanzierte Jona Lünenbürger.

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