Lokalsport Südpfalz Adjutant Zoller übernimmt

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Billigheim-Ingenheim (aboe). Vom Adjutanten zum Chef: Steffen Zoller unterweist seit dieser Saison den Fußball-Bezirksligisten TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim als Trainer. Das System wird mit einem 4-2-3-1 identisch sein mit der Taktik der Vorsaison. Stellen sich auch ähnlich viele Erfolge ein?

Im Endklassement der Spielzeit 2014/15 belegte die Fortuna mit 50 Punkten Rang fünf. Ein mehr als respektables Abschneiden, gerade für einen Neuling. Steffen Zoller ordnet das Resultat allerdings nüchtern ein und warnt davor, in dieser Runde eine vergleichbare Positionierung vorauszusetzen: „Als Aufsteiger, da muss man ehrlich sein, wird man doch von der einen oder anderen Mannschaft belächelt oder unterschätzt. Jetzt stehen wir ganz anders im Fokus. Wir wären schon zufrieden, wenn wir um Platz sieben herum landen würden.“ Die Bezirksliga hat namhafte Vereine hinzubekommen, den traditionsreichen SV Südwest Ludwigshafen etwa oder den für seine Früchte tragende Jugendarbeit bekannten SV Phönix Schifferstadt. Beide Teams stiegen aus der Landesliga ab, beide zählt Zoller zum Kreis der Favoriten. „Von der Qualität her hat die Liga noch mal einen Sprung gemacht“, sagt er, „es wird ziemlich spannend, oben wie unten.“ Im dritten Jahr ist Zoller nun ein Fortune. Zuletzt fungierte er als spielender Co-Trainer unter Vorgänger Jürgen Apfel. Zoller kennt seine Pappenheimer demnach. Und er glaubt nicht, dass er als „Kumpel“ innerhalb der Mannschaft ein Autoritätsproblem bekommen könnte – zumal er davon überzeugt ist, seine eigene Leistung auf dem Rasen als zentraler defensiver Mittelfeldspieler immer noch abzurufen. „Die Mannschaft nimmt meine Vorgaben gut an“, sagt Zoller mit Blick auf die „sehr positive“ Vorbereitung, die seine Schützlinge ohne größeren Verletzungen überstanden: „Gegen Ende hat sich das eine oder andere Blessürchen bemerkbar gemacht, aber das ist normal. Alles nichts Schlimmes.“ Die Testresultate können sich sehen lassen. Die Fortuna unterlag nur den Verbandsligisten VfR Kandel (1:2) und Jahn Zeiskam (0:3), feierte darüber hinaus fünf Siege bei einem 2:2 gegen Verbandsligist FSV Offenbach. Die Saison, so scheint’s, kann kommen. Der Kader Tor: Johannes Knecht, Lasse Wittke Abwehr: Pascal Deck, Yannick Kindler (beide eigene Jugend), Christoph Müller, Tim Kiefer, Patrick Weller, Jonas Guhmann Mittelfeld: Ralf Bittig, Dieter Andruchowicz, Hichem Gherbi (FSV Offenbach), Marcel Thiede, Steffen Zoller, Nicolas Steigner (SV Hinterweidenthal), Sebastian Imhof, Maximilian Klein, Sven Kollenda (eigene Jugend) Angriff: Markus Schneider, Mirco Weis (SC Hauenstein), Jonas Pilz (FV Kapsweyer) Abgänge: –

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