Kreis Germersheim Jugendparlament wird neu gewählt

Das Knittelheimer Jugendparlament vor der Neuwahl.
Das Knittelheimer Jugendparlament vor der Neuwahl.

Dreieinhalb Jahre sind mittlerweile vergangen: Die Amtszeit des 3. Knittelsheimer Jugendparlaments neigt sich dem Ende. Am Sonntag dürfen Jungbürger ein neues Jugendparlament wählen. Dass dessen Mitglieder etwas erreichen können, hat Christopher Kirschner, der Vorsitzende des Jugendparlaments, im Gespräch mit der RHEINPFALZ deutlich gemacht.

Kirschner zieht ein positives Resümee der Amtszeit. Er verhehlt nicht, dass die Mitglieder gemäß der Devise „Macht mal!“ zunächst „ins kalte Wasser geworfen worden“ seien. Aber er betont auch: „Wir sind an unseren Aufgaben gewachsen.“ Stolz berichtet der 17-Jährige, dass das Jugendparlament den Jugendraum neu gestaltet und die „Knicklichter- sowie die Sommerparty erfunden“ habe. Anfangs sei die Resonanz mit jeweils „20, 25 Teilnehmern“ noch etwas verhalten gewesen. Mittlerweile kämen aber fast 100 Besucher. Fortgeführt hat das Jugendparlament laut Kirschner die Tradition, einen Crêpes-Stand an der Kerwe zu betreiben. Und: sich am Flammkuchenfest zu beteiligen. Neben einer Hüpfburg für die Kleinen, die es bisher auch schon gegeben habe, werde nun auch Dosenwerfen angeboten: „Das wurde von uns zusätzlich aufgenommen.“ Kirschners Angaben zufolge kooperiert das Jugendparlament mit dem örtlichen Förderverein für Kinder und Jugendliche: „Der Förderverein hilft uns bei den Partys, und wir unterstützen ihn beim Kinderfasching.“ Auf Nachfrage räumt der Vorsitzende ein, dass ein ursprünglich ins Auge gefasstes Projekt nicht verwirklicht werden konnte: den Bolzplatz zu erneuern. Die Gründe: Es fehlte das Geld – und es fehlten die Kinder, die den Platz nutzen. Dennoch ist der junge Mann, der für das neue Jugendparlament wieder kandidiert, mit der Arbeit zufrieden: „Ich fand, wir haben es relativ gut gemeistert.“ Er ist selbst gespannt, wie es nun weitergeht, welche Ideen die neuen Mitglieder haben. Aufgrund bereits erfolgter Rückmeldungen geht er davon aus, dass viele Jugendliche am Sonntag zur Wahl gehen, weil sie die Arbeit des Jugendparlaments gut fänden. DIE KANDIDATEN Nico Frey (16), Elly Häußler (13), Kira Helm (14), Christopher Kirschner (17), Emma Nuber (13), Louis Spielmann (17), Benjamin Steiff (17), Moritz Steiff (17)

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