Kreis Südwestpfalz Zusammenarbeit: Zwei Bäder teilen sich den Bademeister

Die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau und die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach wollen in ihren Schwimmbädern personell zusammenarbeiten. Einem entsprechenden Vertragsentwurf stimmte der Verbandsgemeinderat Bruchmühlbach-Miesau am Freitagabend einstimmig zu.
«Bruchmühlbach-Miesau.»Bürgermeister Erik Emich (CDU) erläuterte, warum sich eine personelle Zusammenarbeit der beiden Verbandsgemeinden anbietet. Zum einen scheide der Schwimmmeister des Schwimmbads Miesau aus. Zum anderen sei in den nächsten Jahren eine größere Sanierungs- und Umbaumaßnahme des Freizeitbades Azur in Ramstein geplant, die eine Schließung von über zwei Jahren nach sich ziehen solle. Die Vertragspartner gehen laut Emich derzeit davon aus, dass während der Freibad-Saison ungefähr die Hälfte der Arbeitszeit einer Vollzeitkraft für Meisterarbeiten im Freibad Miesau benötig wird. Er kündigte an, dass Ramsteiner Fachkräfte frühzeitig in die technischen Anlagen und die Betriebsabläufe im Miesauer Bad eingearbeitet werden sollen. Emich geht davon aus, dass an Kosten für den Schwimmmeister im Bad der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau von März bis September monatliche Abschlagszahlungen von 3000 Euro anfallen. Abgerechnet werde jedoch nach den tatsächlich geleisteten Stunden, sagte der Bürgermeister. Auf die Verbandsgemeinde komme damit nur ein Viertel der bisherigen Kosten zu.