Kreis Südwestpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Willi Schwarz wird Winterbachs erster Ehrenbürger

27 Jahre war Willi Schwarz Bürgermeister von Winterbach. Nun wird er Ehrenbürger des Ortes.
27 Jahre war Willi Schwarz Bürgermeister von Winterbach. Nun wird er Ehrenbürger des Ortes. Archivfoto: Moschel

Einstimmig und ohne Diskussion sprach sich der Ortsgemeinderat Winterbach in seiner Sitzung am Mittwoch dafür aus, Ex-Bürgermeister Willi Schwarz zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde zu ernennen.

„Jeder weiß, was Willi Schwarz in seiner 27-jährigen Amtszeit für die beiden Orte geleistet hat“, sagte sein Nachfolger Andreas Weizel. Und der Beigeordnete Hans Schneble pflichtete bei: „Wir können mit stolzer Brust in den Spiegel gucken.“ Er verwies auf die seiner Meinung nach unter Schwarz erreichte herausragende Position des Ortes innerhalb der Verbandsgemeinde. In Absprache mit Landrätin Susanne Ganster soll dem ehemaligen Realschullehrer die Ehrenbürgerwürde feierlich verliehen werden.

Damit es mit dem Umbau des Kindergartens Sonnenkäferstübchen vorangeht, musste der Rat die Pläne ändern. Weizel: „Wenn wir nach dem alten Plan bauen, wird uns keine Betriebserlaubnis erteilt.“ Aufgrund der neuen Vorgaben des Kindergartengesetzes wurde der Plan zusammen mit Vertretern des Kindergartens, der Verwaltung, des Kreisjugendamtes und dem Planungsbüro Grub aus Zweibrücken durchgesprochen und geändert. Die Kosten der zusätzlichen Planungsleistungen belaufen sich auf rund 4000 Euro. Die Verwaltung hat darauf hingewiesen, dass der Umbau bis Ende Juli 2020 erfolgt sein muss, sonst gibt es keinen Landeszuschuss, so der Bürgermeister. Um die Parksituation am Sonnenkäferstübchen zu verbessern, entschied der Rat im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, ein Nachbargrundstück in der Größenordnung von 150 Quadratmetern zu kaufen.

Mehr Sicherheit an Hauptstraße gewünscht

In Winterbach und Niederhausen soll es mit dem Landesbetrieb Mobilität eine Verkehrsschau geben. Eine besondere Problematik stelle die Hauptstraße (L 469) dar. In dieser werde zu schnell gefahren, gleichzeitig wird sie von Schulkindern überquert und von Autos zugeparkt. Angesprochen wurden auch fehlende Warnhinweise und eine verkehrsberuhigte Zone im Bereich des Kindergartens und des Spielplatzes. „Wir können nichts fordern, weder eine Ampel, noch einen Zebrastreifen. Wir können nur anstoßen“, erklärte Weizel die Lage.

Der Rat beabsichtigt, die Betreuung der Gemeindearbeiter zu delegieren, eventuell auch die Begleitung des Kindergartenanbaus. Weizel: „Bestimmte Sachen müssen kurzfristig entschieden werden.“ Diese Aufgaben müssen vom Bürgermeister auf einen Beigeordneten übertragen werden, wozu die Hauptsatzung neu zu fassen ist. Dies wurde auf der Ratssitzung beschlossen. Die Aufgaben kann der Rat beschließen, wenn die neue Satzung im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

Für den Spielplatz beschloss der Gemeinderat den Kauf einer Metallrutsche der Firma Tri-Poli aus Krefeld. Kostenpunkt: 2200 Euro.

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