Kreis Südwestpfalz Wertstoffhof wird verlegt, Neubaugebiet erweitert

Der Wertstoffhof im Gewerbegebiet hinter dem Contwiger Bahnhof könnte unmittelbar an den Sportplatz verlegt werden. Der Ortsgemeinderat stimmte am Freitag dem entsprechenden Änderungsaufstellungsbeschluss einstimmig zu.
Die Firma Schwarz, die am Ende der Wendeschleife ihren Unternehmenssitz hat, benötigt weitere Flächen. „Sie hat darum gebeten, mit der Kreisverwaltung zu sprechen, weil sie ihr Gelände erweitern will. Seitens der Kreisverwaltung bestehen keine Bedenken, den Wertstoffhof zwischen Wendeschleife und Sportplatz zu verlegen. Der Bebauungsplan muss geändert werden, damit in dem Bereich auch Baurecht besteht“, erklärte Ortsbürgermeister Karlheinz Bärmann. Volker May, Sprecher der SPD-Fraktion, begrüßte es, dass der Wertstoffhof in Contwig bleibt, da es für die Bürger kurze Wege bedeute. Damit bei Bedarf im Neubaugebiet „Auf Mühlbach, Hinterm Bohnrech“ weitere Grundstücke erschlossen werden können, hatte die Verwaltung angeregt, die Baulandumlegung fortzuführen. Bereits 2002 war der Bereich oberhalb der Falkenstraße als zweiter Umlegungsabschnitt vorgesehen. Der Rat folgte dem Vorschlag einstimmig. „Wider Erwarten waren dort die Grundstücke schneller veräußert als gedacht. Ein Bauplatz der Gemeinde ist noch vorhanden. Da im Stambacher Neubaugebiet noch zwei freie Grundstücke vorhanden sind, sollte man neues Bauland schaffen und in das Umlegungsverfahren einsteigen, um am Bohnrech Baurecht zu schaffen“, sagte Bärmann. Nach Ostern soll der Ausbau des dritten Bauabschnitts beginnen. In Richtung Oberauerbacher Straße könnte dies im September erfolgen. Das Baugebiet ist in drei Abschnitte unterteilt. zwei sind bereits erschlossen. Hauptsächlich samstags und sonntags, wenn auf dem Sportplatz eine Veranstaltung läuft, werden die Einfahrten der Anwohner in der Bahnhofstraße zugeparkt. „Nach einem Termin mit dem Ordnungsamt vor Ort steht fest, dass das Parken dort nicht erlaubt ist. Auf dem Bürgersteig darf nicht geparkt werden, und auf der Straße ist es auch nicht erlaubt, weil Autos und Traktoren nicht vorbei kommen. Es ist jedoch nicht sinnvoll, dort Schilder aufzustellen, da samstags und sonntags nicht kontrolliert wird“, beschrieb Bärmann die Situation. Walter Kennel (CDU) mochte die Meinung des Bürgermeisters nicht teilen: „Wenn man ein Schild hinstellt, wird sich der eine oder andere überlegen, dort zu parken.“ Gegen das Aufstellen von Schildern war die SPD-Fraktion. „Das Schild kostet nur unnötig Geld. Der eine oder andere wird sich daran halten. Aber generell ist das Parken auf dem Bürgersteig nicht erlaubt“, sagte Volker May. Der Rat war einstimmig gegen das Schilder-Aufstellen. (ntg)