Waldfischbach-Burgalben RHEINPFALZ Plus Artikel Wechsel bei den Werken

Den Wasserbereich der Werke übernimmt nun ein Mitarbeiter der Stadtwerke.
Den Wasserbereich der Werke übernimmt nun ein Mitarbeiter der Stadtwerke.

Die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben wird ab 1. März keine Werkleiter mehr haben. Der bisherige Werkleiter Martin Pfeifer und sein Stellvertreter Christof Reichert, seit April 2013 im Amt, werden planmäßig von diesen Positionen abberufen.

Die Abberufung der Werkleitung ist ein rein formaler Akt, mit dem der Entwicklung bei den Gemeindewerken der vergangenen Jahre Rechnung getragen wird. Auslöser ist, dass die Gemeinde den früheren Geschäftsbereich Stromversorgung bereits ausgegliedert und in die Nahwerk-Energie GmbH & CO.KG eingebracht hat. Pfeifer ist Geschäftsführer bei Nahwerk. Partner der Ortsgemeinde bei der Nahwerk GmbH sind die Stadtwerke Kaiserslautern (SWK).

An die SWK war im Zuge der Nahwerk-Gründung auch bereits die Betriebsführerschaft für den Wasserzweig übertragen worden. Bislang hatte Pfeifer die Werkleitung für den noch bei der Ortsgemeinde verbliebenen Geschäftsbereich Wasserversorgung übernommen. Das wird sich ändern. Hintergrund ist, sagte Pfeifer, „dass bei SWK die Betriebsbereiche Strom und Wasser ganz klar getrennt sind“. Er sei der Stromsparte zugeordnet.

Ein Fachmann der Stadtwerke übernimmt den Wasserbereich

Weil es bei der Ortsgemeinde keine hauptamtlichen Mitarbeiter mehr gibt, die die Werkleiterqualifikation für den Wasserbereich mitbringen, wird es zum 1. März folgende Änderung geben: Der Betriebsführer, also die SWK, übernimmt die Werkleitertätigkeit, benennt dafür eine Person. Ein Fachmann der Stadtwerke werde es sein, der Erfahrung als Werkleiter habe und von der technischen Seite komme, sagte Pfeifer. Das sei sehr positiv, weil ein Großprojekt bei der Wasserversorgung in der Gemeinde in den nächsten Jahren der Anschluss an das Rodalber Wassernetz sein wird, um die Notfallversorgung zu sichern. In diesem Zusammenhang muss viel gebaut und erneuert werden. Als Ansprechpartner für Strom bleibe er vor Ort und natürlich leite er auch in Zukunft bei Bedarf Fragen bezüglich Wasser entsprechend weiter.

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