Waldfischbach-Burgalben RHEINPFALZ Plus Artikel Wasserversorgung gesichert

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Bundesweit haben Wasserwerke wegen der Trockenheit im Sommer die Bürger aufgefordert, Wasser zu sparen. Untersagt wurde in manchen Orten das Bewässern von Gärten. In der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben ist die Versorgung mit Trinkwasser gesichert.

Im Versorgungsgebiet der VG, die alle Gemeinden außer Waldfischbach-Burgalben (eigenes Wasserwerk) und Höheinöd (Wasserzweckverband Sickingerhöhe-Wallhalbtal) versorgt, gibt es keine Probleme beim Trinkwasser, hieß es in der jüngsten VG-Ratssitzung. Das Wasserwerk Heltersberg, das die Bürger in Heltersberg, Geiselberg und Steinalben versorgt, muss täglich einen durchschnittlichen Wasserbedarf von 800 Kubikmetern abdecken. Aus dem Tiefbrunnen werden konstant 35 Kubikmeter Wasser pro Stunde gefördert, sodass die Versorgung gesichert ist. Das Wasserwerk Horbach muss am Tag im Schnitt 70 Kubikmeter Wasser liefern. Der Tiefbrunnen, aus dem sich das Werk speist, liefert stündlich etwa sechs Kubikmeter Wasser.

Die Quelle im Schwarzbachtal nahe der Hundsweihersägemühle, die gleichfalls Trinkwasser für die Verbandsgemeinde liefert, weist eine konstante Schüttung auf: 13,2 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Auch das bringt Versorgungssicherheit.

Was ist mit Waldfischbach?

In Hermersberg wird derzeit der Tiefbrunnen saniert. Die oberirdische Quelle, die der zweite Wasserlieferant für die Bürger in der Sickingerhöhgemeinde ist, bringt elf Kubikmeter pro Stunde. Das würde noch nicht einmal reichen, um den täglichen Durchschnittsbedarf von 20 Kubikmeter Wasser pro Stunde zu decken – ganz zu schweigen von heißen Tagen mit Verbrauchsspitzen. Hier habe die Verbindungsleitung nach Weselberg als Anschluss ans Netz des Wasserzweckverbandes Sickingerhöhe-Wallhalbtal die Versorgungssicherheit geschaffen, erläuterte Verbandsbürgermeister Lothar Weber (SPD). Sobald der Brunnen nach Abschluss der Sanierung wieder aktiviert wird, reichen Tiefbrunnen und Quelle in Hermersberg aus.

Ob in absehbarer Zeit auch die Bürger von Waldfischbach-Burgalben von den VG-Werken mit Wasser versorgt werden, ist eine Frage, die die Verbands- und Ortsgemeinde in den nächsten Monaten beschäftigen wird. Lothar Weber teilte dem Rat mit, dass diesbezüglich Gespräche aufgenommen werden. Die Hürden seien hoch, es gebe es Etliches aus dem Weg zu räumen – unter anderem hatte es Klagen der Ortsgemeinde gegen die Verbandsgemeinde wegen der früheren Geschäftsführung (vor Webers Amtszeit) durch die VG gegeben.

Die Ortsgemeinde braucht für ihr Wasserwerk – das zu klein ist, nachdem die Stromsparte der Werke in die Nahwerk GmbH übergangen ist – einen Partner, um künftig auf dem Markt bestehen und die Bürger mit Trinkwasser versorgen zu können.

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