Südwestpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Wasgaustadion: Der nächste Schritt zum Kunstrasen

Wie geht es mit dem Wasgaustaion weiter? Mit dieser Frage befasst sich ein Planungsbüro.
Wie geht es mit dem Wasgaustaion weiter? Mit dieser Frage befasst sich ein Planungsbüro.

Die Freisportanlage der Wasgauschule in Hauenstein, das Wasgaustadion, wird saniert. Über den Umfang und die Art der Sanierung hatte es zuletzt Diskussionen gegeben. Der Kreisbauausschuss hatte den von Hauenstein gewünschten Kunstrasenplatz im November abgelehnt. Jetzt ist Bewegung in der Sache, weil Bundesmittel in Aussicht gestellt wurden.

Dem hat auch der Kreis Rechnung getragen. In dem Förderantrag, den der Kreis im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, gestellt hat, war der Kunstrasen bereits einkalkuliert. Im Antrag waren die Kosten auf rund 1,55 Millionen Euro geschätzt worden. Im Mai hatte der Kreis dann die Mitteilung aus Berlin erhalten, dass das Wasgaustadion bei der Förderung zum Zuge kommen werde. Mehr als die Hälfte der Kosten für den Kunstrasen (55 Prozent) würde der Bund übernehmen, ein Viertel würde das Land zusteuern. Rund 700.000 Euro könnte der Bund beisteuern.

Allerdings muss der Kreis an einem Förderverfahren teilnehmen, das der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundes betreut. Vorgesehen ist eine Vorstellungsrunde. Bislang hatte der Kreis lediglich eine Planskizze eingereicht, für die Vorstellung beim Projektträger müssen Pläne auf den Tisch. Diese Pläne wird das Kaiserslauterer Büro für Landschaftsplanung L.A.U.B. erstellen. Der Bauausschuss erteilte dem Büro am Montag den Auftrag im Wert von rund 30.000 Euro. „Wir haben noch keinen Förderbescheid“, betonte Landrätin Susanne Ganster mit Blick auf das Verfahren. „Im Zuge der Vorplanung können jetzt aber die genaueren Maßnahmen verändert und festgelegt werden“, ergänzte sie.

In der veranschlagten Summe von 1,55 Millionen Euro ist die Überarbeitung der Leichtathletik-Anlagen enthalten. Die 400-Meter-Bahn soll von sechs auf vier Laufbahnen reduziert werden. Vorgesehen sind eine Doppelweitsprunggrube mit Dreisprunganlage, eine Kugelstoßanlage sowie eine Hochsprunganlage. Der Wegfall der zwei Laufbahnen schafft Platz für ein Streetballfeld. Und für das Großspielfeld, dessen Naturrasen Ehrenamtliche des SC Hauenstein pflegen, ist im Förderantrag eine Kunstrasen-Variante beantragt.

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