Hauenstein
Wasgau Bäckerei betreibt Genussfabrik als Restaurant
Vor gut einem Jahr, am 14. Mai 2023, hat das Hauensteiner Schuhunternehmen Josef Seibel die „1886 Genussfabrik“ eröffnet. Seit Mitte Mai ist sie geschlossen. In der kommenden Woche wechselt der Betreiber. Zunächst für drei Jahre hat die Wasgau Bäckerei das ehemalige Fabrikcafé gepachtet und wird es als Restaurant betreiben, wie Isolde Woll, die Marketingleiterin der Wasgau AG, informierte. „Die Wasgau Bäckerei ist top motiviert, sehr gespannt und freut sich auf die Gäste“, so Woll. Für die Wasgau Bäckerei sei es eine schöne Herausforderung, die Gastro-Erfahrungen aus dem Betreiben der Cafés in den Frischemärkten und den Stand-alone-Filialen, die es derzeit zum Beispiel in Dahn, Landau, Herxheim und Mannheim gibt, in das neue Projekt einzubringen. Die Bäckerei setzt dabei auf Unterstützung aus dem unternehmenseigenen C&C-Bereich, der auf Kunden aus der Gastronomie spezialisiert ist.
Auf die Restaurant-Gäste wartet das aus den Märkten bekannte Himmel-und-Herd-Konzept in einer Restaurantvariante. Das Restaurant in der Waldenburger Straße 1 wird mittwochs bis sonntags von 11 bis 22 Uhr geöffnet sein. Die Küche schließt bereits um 21 Uhr. Es bietet im Innenbereich 48 Sitzplätze, im Außenbereich sind es 24, außerdem gibt es im Freien vier hohe Tische mit Sitzgelegenheiten. Im „Himmel & Herd by Wasgau in der Genussfabrik 1886“ soll es eine Mittagskarte bis 14 Uhr geben, ab 17 Uhr gibt es dann eine Abendkarte. Dazwischen gibt es Kaffee und Kuchen. Geplant ist, dass es mittwochs als Special Kaffee und Kuchen gibt, donnerstags ist Steakabend, freitags ist „After Work“, ab 16 Uhr gibt es dann Bier und Cocktails. Wasgau rechnet mit Gästen, die die Schuhmeile besuchen, Touristen, Wanderern und Kundschaft aus den umliegenden Ortschaften sowie Hauensteinern.
Im Innenbereich ist künftig das Wasgau-Logo präsent, das Unternehmen stellt die Dekoration und das Geschirr. Die Möbel und die Einrichtung bleiben unverändert. Die Speisekarten, der Webauftritt und die Kommunikation rund um das Restaurant werden die Wasgau-Handschrift tragen. Im Moment hat Wasgau drei festangestellte Mitarbeiter für das erste eigene Restaurant, einen Koch, eine Service- und eine Küchenkraft. Wie Woll mitteilt, werden noch eine Serviceleitung, weitere Servicekräfte und ein Beikoch gesucht.
Während es in anderen Orten mit Stand-alone-Bäckereicafés auch Wasgau-Frischemärkte gibt, sei eine Expansion des Wasgau-Filialnetzes nach Hauenstein derzeit nicht geplant, so Woll.