Bottenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Warum das große Neubaugebiet doch kleiner ausfallen könnte

Eine Änderung im Baugesetzbuch könnte die Bottenbacher Bauplätze verteuern.
Eine Änderung im Baugesetzbuch könnte die Bottenbacher Bauplätze verteuern.

Bottenbachs großes Neubaugebiet „Auf Kälblingen“ steht auf der Kippe. Grund ist eine Änderung im Baugesetzbuch. Schlimmstenfalls könnten die Bauplätze weitaus teurer werden.

In dem geplanten Baugebiet „Auf Kälblingen“ in Bottenbach sollen 32 Bauplätze entstehen. Doch nun, so Ortsbürgermeister Klaus Weber, steht der Plan auf der Kippe. Grund ist, dass im Baugesetzbuch das sogenannte 13b-Verfahren weggefallen ist. Zahlreiche Gemeinden haben dieses Verfahren verwendet, weil es zwei große Vorteile brachte: Die Erschließung von Bauland konnte schneller realisiert werden, zudem spielte die Obergrenze, wie viel Bauland eine Gemeinde grundsätzlich erschließen darf, laut Weber im Raumordnungsplan keine Rolle. Besagter Wegfall der Obergrenze machte es laut dem Bottenbacher Bürgermeister möglich, einen Bebauungsplan für ein großes Areal zu erstellen, die Straßen und Bauplätze aber erst nach und nach zu erschließen. Der Vorteil laut Weber: Die Gemeinden konnten schnell auf Nachfragen nach Bauplätzen reagieren und die Erschließung sei auf den Quadratmeterpreis gesehen für die künftigen Häuslebauer günstiger gewesen.

Weber zeigt sich skeptisch

Der Bottenbacher Bürgermeister sagt, dass im Gesetz ein Reparaturpassus für das gestrichene 13b-Verfahren eingepflegt werden soll. Ob dieser aber die Idee des Baugebietes „Auf Kälblingen“ rettet, ist offen. „Ich bin skeptisch, dass wir das in dieser Größe machen können. Wir müssen da jetzt einfach abwarten.“

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