Kreis Südwestpfalz Wörtlich: „Dann machen wir den Kindergarten zu“

Bürgermeister Manfred Biedinger, nachdem er gut 40 Minuten lang versucht hatte, die Fakten zu erläutern, die immer wieder angezweifelt wurden. Am Ende dauerte die Veranstaltung über drei Stunden. Biedinger auf die Frage, was die Windräder der Gemeinde bringen. Eine Bürgerin auf die Frage von Bürgermeister Biedinger, wie die Gemeinde ohne Einnahmen aus der Windkraft ihre Finanzen verbessern könnte. Eine Bürgerin, die nicht verstehen wollte, dass es Herschberg wie nahezu allen Gemeinden in Rheinland-Pfalz geht: Bedingt durch Strukturen häufen sie in den öffentlichen Haushalten immer größere Defizite an. Walter Schneider war übrigens in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Bürgermeister in Herschberg. Biedinger versuchte zu erklären, warum der Gemeinderat im Jahr 2010 das Thema Windkraft angegangen war. Weselbergs Bürgermeister Hans Mangold. Ein Bürger, der nicht verstehen wollte, obwohl mehrfach an dem Abend bestätigt, dass die Windkraftpläne von der Ortsgemeinde angegangen wurden und dass nicht die Firma Juwi aus der Nähe von Mainz, sondern das Unternehmen Boreas die Windräder aufstellen möchte. Ein Gast, der von Boreas-Vertretern ein in Betrieb befindliches Windrad genannt haben wollte, das die vom Unternehmen anvisierte Leistung von 3500 Volllaststunden tatsächlich bringt. Genannt wurde keines, aber die Info könne nachgeliefert werden, sagte der Vertreter des Unternehmens Boreas. Biedinger zum Thema Bürgerentscheid. (add)