Kreis Südwestpfalz VT Contwig: Walter Hüther löst Jürgen Knauber ab

CONTWIG. Nach 20 Jahren gibt es einen Führungswechsel bei der Vereinigten Turnerschaft (VT) Contwig: Walter Hüther hat am Freitag den Vorsitz von Jürgen Knauber übernommen. Alfred Sefrin bleibt zweiter Vorsitzender.
Der Verein hat sich außerdem umstrukturiert. „Die wichtigsten Änderungen sind die Zusammensetzung des Vorstandes und des Verwaltungsrates. Waren es in der Vergangenheit drei gleichberechtigte Vorsitzende, heißt es in der Satzung jetzt ,bis zu drei gleichberechtigte Vorsitzende’“, teilt der Verein mit. Beim Verwaltungsrat sei die Zahl von zehn wahlberechtigten Mitgliedern auf acht bis zehn Mitglieder geändert worden. Steffen Trefz, bislang Schriftführer, Oberturnwart und dritter Vorsitzender, stand nicht mehr zur Verfügung. Tanja Sefrin löst ihn als Oberturnwartin ab, er bleibt jedoch als Abteilungsleiter der Turner aktiv. Als Zeugwart übernimmt Roland Freyler die Pflege der Sportgeräte und der Sporthalle. Mit Jana Frank, Maike Sefrin (Turnen) und Tim Felix Müller (Musikzug) ist auch die Jugend im Verwaltungsrat vertreten. Jürgen Knauber blickte am Freitag auf seine Zeit als Vorsitzender der VT zurück und dankte dem Verwaltungsrat für die Zusammenarbeit. Der zweite Vorsitzende Alfred Sefrin bedankte sich ebenfalls: beim scheidenden Zeugwart Gerhard Trefz und seinem Team für den unermüdlichen Arbeitseinsatz, ebenso bei den Freitagsturnern und der Tischtennisabteilung. Diese machten es möglich, die Vereinshalle für Veranstaltungen zu nutzen, wenn eigentlich Training gewesen wäre. Sefrin, der den Musikzug leitet, berichtete von seinem neuen Projekt „50 plus“: Ehemalige Musiker sollen wieder aktiv werden und den Musikzug unterstützen. Der neue Vorsitzende Walter Hüther bedankte sich bei Jürgen Knauber für die zurückliegenden 20 Jahre. Sportlich ist der etwa 900 Mitglieder starke Verein mit 14 Abteilungen nach eigenen Worten sehr gut aufgestellt. 150 Kinder beteiligen sich am allgemeinen Turnen. Der Leistungsbereich umfasse derzeit 40 Turnerinnen. Das Amt des dritten Vorsitzenden wurde nicht besetzt. Hüther äußerte den Wunsch, dass sich nach über 125 Jahren Vereinsgeschichte eine Frau im Vorstand der VT einbringt. „Eine Frau bringt bestimmt andere, neue Ideen mit“, wird Walter Hüther zitiert. (red/sbn)