Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Vorschlag: Familien der Feuerwehrleute kostenlos ins Freibad

Der Eintrittspreis fürs Freibad steigt von drei auf vier Euro für Erwachsene und von zwei auf drei Euro für Jugendliche bis 16 J
Der Eintrittspreis fürs Freibad steigt von drei auf vier Euro für Erwachsene und von zwei auf drei Euro für Jugendliche bis 16 Jahre.

Der Eintritt ins Contwiger Freibad wird teurer. Dafür gibt es neue Angebote für Familien und Vielschwimmer. Und vielleicht bald auch für Feuerwehrleute.

Der Eintritt steigt von drei auf vier Euro für Erwachsene und von zwei auf drei Euro für Jugendliche bis 16 Jahre. Die Zehnerkarte wird es weiter geben, die übrigen Mehrfachkarten fallen weg. Dafür wird es Saisonkarten geben. Sie kosten 50 Euro für Jugendliche, 80 Euro für Erwachsene und 125 Euro für Familien – zwei Erziehungsberechtigte und die Kinder. Die Saisonkarten werden mit Namen versehen, so dass man sie nicht mit mehreren Personen nutzen kann. Das Angebot wird auch vereinfacht, weil das Freibad ein digitales Kassensystem bekommen soll – allerdings noch nicht dieses Jahr. Der Verbandsgemeinderat, der am Donnerstag in Hornbach tagte, beschloss die Erhöhung einstimmig. Verbandsbürgermeister Björn Bernhard (CDU) sagte, es sei ihm bewusst, dass solche Preiserhöhungen in der jetzigen Zeit schwierig seien. Aber das Freibad verursache auch extreme Kosten. SPD-Sprecher Achim Scherer sah es ähnlich. Die Preiserhöhung sei sozial ausgewogen und auch „eine Wertschätzung für das Bad“.

Bernd Sefrin (CDU) schlug vor, dass die Familien von Feuerwehrleuten kostenlos ins Freibad kommen sollten. Dafür sollte man die Ehrenamtskarte erweitern. Björn Bernhard hatte Zweifel. Es sei schwierig, das auszudehnen: „Wo fängt Familie an, wo hört sie auf?“ Und man müsse dann auch das Rote Kreuz und das THW berücksichtigen, fand er. Er schlug vor, sich Gedanken zu machen, ob man den Hilfskräften mit Freikarten entgegenkommt.

Nur wenige Feuerwehrleute haben die Ehrenamtskarte

Anders sah es der zweite Beigeordnete Thomas Hohn (FDP), der für die Feuerwehr zuständig ist: „Bernd, du sprichst mir aus der Seele.“ Die Idee sei schon mal aufgekommen, und er sei „immer noch der Meinung, dass wir das machen sollten“. Das über die Ehrenamtskarte zu regeln, sei semi-optimal, fand er. Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann die Ehrenamtskarte bekommen und hat dann freien Eintritt. Von 350 Feuerwehrleuten habe aber nicht mal ein Drittel die Karte beantragt, sagte Hohn. Auf den Einwand von Büroleiter Karl-Heinz Brügel, dass sich Feuerwehrleute nun mal nicht als solche ausweisen könnten, sagte er: „Das sind wir auch am Lösen.“ Der erste Beigeordnete David Betz, schlug vor, das Thema im Sport- und Kulturausschuss zu besprechen.

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