Kreis Südwestpfalz Verfahren eingestellt

Im Zusammenhang mit dem Vorhaben, ein Rechenzentrum im früheren Nato-Bunker bei Münchweiler einzurichten, wurde jetzt eine Strafanzeige gegen den Pirmasenser Unternehmer Emil Schweitzer wegen Einbruchs in Luxemburg fallengelassen.
Der Fall sei zu den Akten gelegt worden, teilte auf Anfrage Henri Eippers, Sprecher der Luxemburger Staatsanwaltschaft, mit. Im Laufe der bereits seit mehr als einem Jahr laufenden Ermittlungen hätten sich keine Anhaltspunkte für ein Vergehen Schweitzers ergeben, begründete Eippers die Einstellung des Verfahrens.
Wie mehrfach berichtet, hatte Jörg Meinke, der frühere Geschäftspartner Schweitzers, Anzeige gegen den Pirmasenser erstattet, da dieser widerrechtlich in Geschäftsräume der Meinke-Holding im luxemburgischen Munsbach eingedrungen sei. Schweitzer und Meinke hatten sich zuvor verkracht und der Pirmasenser die Geschäftsführung der Firma übernommen, die in Münchweiler ein Rechenzentrum im früheren Nato-Bunker einrichten wollte.
Schweitzer hatte sich darauf berufen, dass er am 2. Oktober zum Geschäftsführer der Meinke-Holding ernannt worden sei und erst am 4. Oktober, zusammen mit dem Vermieter die Räume betreten habe. Die Ermittlungen hatten sich in die Länge gezogen, da erst umständlich Rechtshilfeersuchen der Luxemburger Staatsanwaltschaft an die deutsche Polizei gestellt werden mussten. (kka)