Münchweiler
Uganda-Projekt: Einzelspende über 25.000 Euro
Wie Ludwig Heim informiert, habe man schon länger versucht, etwas Geld zurückzulegen, um durch den Bau eines kleinen Gewerbegebäudes einige Arbeitsplätze zu schaffen. Damit solle ermöglicht werden, dass sich die Menschen vor Ort einmal selbst helfen können. Bisher klappte das Geld-Zurücklegen jedoch nicht, zu viele unvorhersehbare Ereignisse mussten aus dem Gesparten finanziert werden. Schulden wollte man keine machen, also wurde das Arbeitsbeschaffungs-Projekt verschoben. Dann geschah das Unerwartete: Ein Mann aus dem Landkreis, der anonym bleiben will, sagte vor Kurzem eine Spende von 25.000 Euro zu.
Wie Heim berichtet, habe der großzügige Spender das Projekt „Kinderhospital, Schwester Maria in Uganda“ schon länger in der Presse beobachtet. Er sei auch in der Vergangenheit immer wieder durch Spenden in Erscheinung getreten und habe geholfen, berichtet Heim und drückt seine Dankbarkeit aus. Nach der Zusage der hohen Einzelspende wurden die bereits in der Schublade liegenden Pläne herausgeholt und werden derzeit umgesetzt. Die Rohbauarbeiten laufen. „Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagt der Münchweilerer erfreut.
In dem Gewerbegebäude sollen drei bis vier kleine Läden (jeweils zwischen sechs und acht Quadratmeter) zur Straßenseite hin eingerichtet werden. Es seien ortstypische Lädchen, die nahezu bis an die Decke vollgestopft seien mit Waren. „Von der Schnur bis zum Handy über Lebensmittel bis zu Alltagsutensilien, alles wird dort angeboten“, erzählt Heim. Noch eine Nummer größer ist das vorgesehene Hostel, das Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Denn, so erzählt Heim, in der Nähe sei Öl gefunden worden, wodurch automatisch wohl auch Arbeitsplätze entstünden. Folglich würden Übernachtungsmöglichkeiten für Arbeiter benötigt.
Um dieses Planungen ins Laufen zu bringen, sollen dafür junge Leute ausgebildet und danach eingestellt werden. Es dürfte eine Win-win-Situation entstehen: einerseits Einnahmen für das Hilfsprojekt, andererseits Arbeitsstellen und Lohn für die Menschen vor Ort
In der Krankenstation, die der Verein gebaut hat, kommen monatlich rund zehn Kinder zur Welt. Entfernungen bis zu drei Stunden Fußweg müssen teils überwunden werden, um zur Station zu kommen. „Die Beratung unserer Schwestern enthält auch das Thema Geburtenkontrolle. Viele Mütter sehen ein, dass die Anzahl der Kinder begrenzt sein sollte“, berichtet Heim.
Spenden
IBAN: DE08 5426 1700 0104 8151 65, Spendenquittung möglich.