Rodalben RHEINPFALZ Plus Artikel Supermarkt mit neuer Inhaberin und neuem Namen

Stabwechsel beim Edeka-Markt in Rodalben: Nina Korb tritt als Inhaberin die Nachfolge von Markus Loew an.
Stabwechsel beim Edeka-Markt in Rodalben: Nina Korb tritt als Inhaberin die Nachfolge von Markus Loew an.

Aus Edeka Loew wird Edeka Korb: Ab Dienstag, 16. Januar, übernimmt die bisherige Marktleiterin Nina Korb (39) den Supermarkt im Rodalber Einkaufszentrum an der Zweibrücker Straße.

Eröffnet wurde der Markt im Mai 2007 in der Nachfolge des damaligen Spar-Marktes auf dem Neuhof. Bauherr war der Pirmasenser Manfred Schenk, der das Gebäude an die Edeka-Zentrale in Offenburg vermietete, die sich für Markus Loew als Betreiber entschied. Seitdem führt Edeka auf 1950 Quadratmetern Verkaufsfläche an diesem Standort ein Vollsortiment aus Lebensmitteln und Non-Food-Produkten wie Haushaltswaren, Zeitschriften und Zeitungen sowie Kosmetikartikeln. „Es dauerte lange, bis die Rodalber diesen Markt akzeptierten“, resümiert Loew, „die positive Entwicklung begann erst 2015.“ Trotz seines neuen Konzepts bedurfte es dieser Anlaufzeit.

Mit seiner großzügigen räumlichen Gestaltung, den breiten Gängen zwischen den Regalen, dem übersichtlichen Aufbau der Angebotspalette und nicht zuletzt den Frischetheken mit Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wollte Edeka das Einkaufen in Rodalben angenehmer machen. Der Markt setzte sich damit in dieser Zeit laut Loew „deutlich“ vom Konkurrenten, dem „in die Jahre gekommenen Wasgau-Markt“ in der Bahnhofstraße, ab.

Der Wasgau-Markt in Rodalben wird gerade neu gebaut, der Betrieb ruht deshalb seit einem Jahr. Wiedereröffnung soll um die Osterzeit sein. Vom Wasgau-Stillstand in Rodalben profitiere Edeka erheblich, räumt Loew ohne Weiteres ein, die Kundenzahl schnellte in die Höhe. Nun hofft man bei Edeka, „gewonnene Neukunden auch langfristig an den Einkaufsmarkt zu binden“. Als Einkaufsvorzüge sieht Loew in seiner vorläufigen Bilanz vor allem die „Synergie-Effekte mit dem benachbarten Lidl-Markt und weiteren Nahversorgern“. „Viele Kunden kaufen hier wie dort ein“, so Loew. Die Anfahrt über die Umgehungsstraße und die reichlich vorhandenen Parkplätze erleichterten die Kundenentscheidung zugunsten der hier vertretenen Anbieter.

„Aus Altersgründen“ zieht er sich jetzt vom Geschäft zurück, nach 45 Arbeitsjahren, davon 40 in Selbstständigkeit. Seine Nachfolge tritt Nina Korb an, die bereits im „alten Spar-Markt“ beschäftigt war und die er vor 17 Jahren als Marktleiterin für den Edeka-Markt „übernommen hat“. Die gelernte Einzelhandelskauffrau, die nach eigenem Bekunden das Marktmotto „Wir lieben Lebensmittel“ lebt, weiß also, worauf sie sich einlässt. Sie geht die Zukunft zuversichtlich in der Gewissheit an, dass Loew sie „noch das ganze Jahr 2024 über“ auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Sie baut auf „das gute Verhältnis zur Kundschaft“, auf viele Stammkunden, auf das weiterhin „große Sortiment“ und als weiteren Trumpf auf „die Freundlichkeit der Mitarbeiter“.

Dass sie sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen gedenkt, geht aus der Ankündigung Korbs hervor, dass der Edeka-Markt in Rodalben „im Juni renoviert und zu diesem Zweck für zwei Wochen geschlossen wird“. Der Markt soll mit einer neuen, umweltfreundlichen Kühlung ausgestattet werden, er wird „neu möbliert“, Metzgerei und Bäckerei bekommen neue Theken. Der Edeka-Markt in Rodalben beschäftigt aktuell knapp 70 Mitarbeiter, umgerechnet in Vollzeitstellen sind es 36.

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