Kreis Südwestpfalz Spezialitäten aus dem Meer

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An den Weihnachtsfeiertagen wünschen sich viele etwas Besonderes auf dem Tisch. Die Restaurants der Region sind darauf eingestellt, viele haben ihre Festtagsmenüs schon genau durchdacht. Zum kulinarischen Luxus gehören auch dieses Jahr wieder Hummer, Langusten und Jakobsmuscheln.

Dahinter steht der Wunsch, sich an den Festtagen etwas Besonderes zu gönnen. Mit einem Nebeneffekt für die schlanke Linie: Das Meeresgetier gilt im Vergleich zu vielen klassischen Weihnachtsrezepten als „weniger gewichtig“ . Für die Delikatesse Hummer ist der Winter die beste Jahreszeit. Gefangen werden die wohl begehrtesten und teuersten Krebstiere in Europa und Amerika, die meisten kommen aus den USA und Kanada. Angeboten werden sie entweder frisch, also lebend, oder bereits gekocht tiefgefroren und als Hummerfleischkonserve. Vor allem aber kommt es auf die Zubereitung an. Ein Hummer sollte saftig, also nicht durchgegart, sondern noch glasig sein, empfehlen Küchenexperten. In der Regel wird das Krebsfleisch als Vorspeise oder Zwischengericht verwendet. Nicht selten gibt es eine Hummersuppe zum Auftakt eines Festmenüs. Auf der Karte könnte aber auch ein lauwarmer Hummersalat mit einer Safranmayonnaise stehen. Krebsfleisch harmoniert unter anderem mit Kohlrabi, Estragon, Orange, Chili und Nüssen. Manche Gourmets mögen es hingegen lieber schlicht und bevorzugen einen sautierten Hummer mit etwas gesalzener Butter. Auch Jakobsmuscheln lassen sich kulinarisch vielfältig in Szene setzen. Gegessen wird nur der weiße Muskel, die „Nuss“, und der orange-rote Rogensack, der „Corail“. Die Nuss kann etwa kurz angebraten werden, damit sie leicht glasig bleibt. Raffinierte Köche würzen die Delikatesse danach beispielsweise mit einem Vanille-Chili-Salz und reichen ein Rote-Bete-Püree dazu. Andere wiederum essen die Muschel lieber roh, nur mit einer Prise Meersalz und Zitronenpfeffer. Auch diese Variante eignet sich als exklusive Vorspeise für ein edles Weihnachtsmenü. (dpa/tmn/msw)

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