Erlenbach
Spender ermöglichen neue Heizung für Kapelle St. Maria
Die katholische Kapelle St. Maria in Lauterschwan soll eine neue Heizung bekommen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch. Die Kapelle dient auch als Friedhofskapelle oder zeitweise zum Chorgesang. Bisher hatte die Kapelle eine Gasheizung, die mittlerweile jedoch nicht mehr zu reparieren ist. Der Rat entschied sich deshalb für einen Pellet-Heizofen mit neuem Edelstahl-Abgasrohr. Den Auftrag hierfür erhielt die Firma Mehrer aus Schweigen zum Angebotspreis von 7.400 Euro. Zur Bestreitung dieser Kosten gingen drei Spenden von jeweils 1000 Euro ein von Kerstin Leonhart-Frank, Korbwarenfabrik Frank und Heinrich Kütemeyer, welche der Rat angenommen hat.
Revierleiterin Susanne Rolland informierte über den Neuzuschnitt der Forstreviere. Durch Auflösung des Reviers Wegelnburg ändere sich für Erlenbach nichts, es bleibe weiterhin beim Revier Erzgrube. Der Neueinteilung, Festlegung der Revierleitung und personellen Besetzung durch die bisherige Leiterin Susanne Rolland stimmte der Rat zu. Ebenso der Verlängerung des Forsteinrichtungswerkes bis 2023.
Zufahrtswege für Anlieger
Der Rat beschloss weiterhin die Instandsetzung der Straße „Im Langenthal“ in Lauterschwan. Es handelt sich hierbei um ein Teilstück, das bisher unbefestigt war und an dessen Ende ein Wirtschaftsweg weiterführt. Die Neuaufstellung des Bebauungsplans „Grünheckstraße“ ist zwar bereits auf den Weg gebracht, der Plan wurde nun jedoch noch dahingehend ergänzt, dass die Anlieger auf ihrem Privatgelände einen Zufahrtsweg erstellen können.
Der Bauantrag auf Errichtung eines massiven Holzhauses in der Hauptmann-Hoffmann-Straße wurde befürwortet. Der Rat beschloss weiter, eine kleine Gemeindefläche von 17 Quadratmeter in der Hauptstr. zur Abrundung an einen Anwohner zu verkaufen.
Lob für Martinsumzug und Kerwe
In der Einwohnerfragestunde wollten Bürger wissen, ob durch den Straßenbau in Lauterschwan Kosten auf die Einwohner zukommen, was Ortschef Dirk Eichberger verneinte. Ein Dankeschön von den Bürgern gab es für die Durchführung des Martinsumzugs und der Kerwe.
Angeregt wurde erneut aus Lauterschwan, an der B427 eine Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer zu erwirken. Da es dort lediglich ein Buswartehäuschen für die Richtung Bergzabern gibt, will sich Eichberger bemühen, ein zweites wegen der Schulkinder auch in Richtung Dahn zu erstellen.
Weil die Kreisstraße zur Burg Berwartstein immer stärker frequentiert werde, die Straße aber auch von Fußgängern benutzt wird, möchte die Gemeinde entlang der Straße einen Fußweg anlegen. Die Verwaltung soll nun überprüfen, wie das verwirklicht werden kann.