Schmitshausen Spendenlauf für die Erforschung von Rückenmarksschwund
Als vollen Erfolg stuft die Schmitshauser Feuerwehr das Ergebnis des Benefiz-Laufs „Wings for Life World Run“ am Sonntag rund um die Ortsgemeinde ein, bei dem Geld für die Erforschung von Rückenmarksschwund gesammelt wurde. „Unser Spendenziel waren 1000 Euro [nicht 100, wie in der ersten Version des Artikels stand], am Schluss hatten wir 2500 Euro, die wir den Organisatoren überweisen konnten“, freute sich Feuerwehr-Chef Christian Kühn. Er hatte zusammen mit seinen Freunden der Feuerwehr und Ideengeber Ralph Westrich für die Teilnahme am Lauf getrommelt. Um die 150 Besucher waren zum Feuerwehrhaus gekommen, die meisten davon liefen mit. Ob zu Fuß sportlich unterwegs oder im langsamen Spaziergang-Tempo, auf Roller, Fahrrad oder mit dem Kinderwagen: Schnelligkeit war kein Kriterium, es ging ums Dabeisein.
Wobei die Feuerwehr für die vier kilometerstärksten Teilnehmer gestiftete Preise ausgelobt hatte. Mitinitiator Ralph Westrich gewann als gut trainierter Läufer mit 25 Kilometern den ersten Preis, gefolgt von Peter Lothschütz (17,5 Kilometer), Kim Lösch (11 Kilometer) und Moe Rouche mit 9,5 Kilometern.
Thomas Groß freut sich
Neben den Helfern freute sich besonders Thomas Groß, der eigentlich Auslöser des Schmitshauser Laufes war. Er hatte als gesunder Zehnjähriger mit seinen Freunden bei der Jugendfeuerwehr Schmitshausen angefangen. Heute leidet er an einer Rückbildung des Rückenmarks, durch die er auf den Rollstuhl angewiesen ist. Da es für seine Krankheit keine helfende Operation, Therapie oder Medikamente gibt, haben seine Feuerwehrkameraden und die Läufer mit den Start- und Spendengeldern vom Sonntag die Rückenmarksforschung unterstützt.