Kröppen
Spenden für Flutopfer und für Gemeinden
Zunächst konnte Ortsbürgermeister Steffen Schwarz drei symbolische Spendenschecks über je 500 Euro entgegennehmen. Überreicht wurde einer davon von seiner Mutter Bärbel Schwarz als einer der Vorsitzenden des Landesfrauenvereins. Beim Windparkfest am 4. September verkauften die Landfrauen selbst gebastelte „Windrädchen“. Der Verkaufserlös wurde auf 500 Euro aufgestockt.
Den zweiten Scheck überreichte Kerstin Winter, eine der Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Kröppen. Mitglieder waren bei dem Fest für die Bewirtung mitverantwortlich und dieser Gewinn wurde aufgestockt auf 500 Euro. Die erste Ortsbeigeordnete Elli Straßel überreichte schließlich den dritten Scheck über 500 Euro: die Sitzungsgelder der Ortsgemeinderatsmitglieder. Diese insgesamt 1500 Euro sind für die Hochwasserkatastrophenhilfe vorgesehen. Sie überweist Schwarz nun der Landeshauptkasse Mainz auf das Sonderkonto des Landes für die Flutopfer. Gezielt werden damit die Opfer des Ahrtales bedacht.
Markt spendet für Kröppen und Walschbronn
Der Vertriebsleiter der Kissel AG aus Landau, Thomas Wegmann, kam mit zwei Spendenschecks über je 1000 Euro. Einer davon erhielt vor dem Eingang des neuen Einkaufsmarktes Kröppens Ortsbürgermeister Steffen Schwarz und der andere sein Amtskollege Christian Schwalbach aus dem benachbarten französischen Walschbronn. Bekanntlich hatte der neue Edeka-Markt Kissel am 18. Februar 2021 in Kröppen eröffnet. Nach der offiziellen Eröffnung hatte sich Schwarz an einer der Kassen gesetzt, scannte die über das Band ankommenden Gegenstände und kassierte jeweils. Laut Wegmann stockte die Kissel AG den von Schwarz kassierten Betrag auf je 1 000 Euro auf. Damit wolle die Kissel AG ihre Dankbarkeit und Verbundenheit mit der Grenzregion und dafür bekunden, dass man so grenznah einen neuen Markt eröffnen durfte.
Die beiden Ortsbürgermeister dankten für die Spenden über die Grenzen hinweg. Schwalbach wird den Betrag einer Stiftung Denkmalpflege zuführen, wovon zu einem späteren Zeitpunkt das Walschbronner Schloss profitieren wird. Schwarz erklärte, dass durch den neuen Edeka-Markt der Grenzverkehr Gott sei Dank zugenommen habe. Dabei würden aber des Öftern die innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht beachtet. Deshalb werde man Geschwindigkeitsmesstafeln anschaffen. Sie sollen die Autofahrer dazu veranlassen, langsamer zu fahren.