Kreis Südwestpfalz Schnelles Internet für Stambach rückt näher

Eine schnelle Internetverbindung für Stambach rückt näher. „Im Rahmen des Auswahlverfahrens ist Stambach berücksichtigt worden. Anfang nächsten Jahres werden wir weitere Infos bekommen“, informierte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker den Ortsgemeinderat am Mittwoch über eine Mail der ADD.
kann im Zusammenhang mit der Insolvenz des Zweibrücker Flughafens ins Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen werden. Für die Bürger würde das bedeuten, dass Sanierungsmaßnahmen an ihren Wohnhäusern gefördert werden. Auch für Sanierungsprojekte der Gemeinde könnte es Zuschüsse geben. Die Förderquote liegt voraussichtlich bei 70 Prozent. Das Sanierungsgebiet von rund 16 Hektar umfasst den Ortskern und dessen Umfeld. „Grob gesagt liegt das Gebiet von der Schubertstraße bis zur Maßweiler Straße und vom Bahnübergang bis zum Treppenaufgang in der Gutenbrunnenstraße. Mit diesem Gebiet haben wir uns beim Innenministerium beworben. Die mündliche Zusage ist da“, erklärte Bürgermeister Karlheinz Bärmann. „Die Bewerbung liegt jetzt bei der Kreisverwaltung. Wir sind guter Dinge“, sagte Jürgen Gundacker. Städte und Dörfer über 3000 Einwohner können nicht am Dorferneuerungsprogramm teilnehmen. Sie können sich aber für das Städtebauförderprogramm bewerben. Die Erschließungskosten im dritten Bauabschnitt des Neubaugebietes Bohnrech liegen bei 77 Euro pro Quadratmeter – zwei Euro mehr als im ersten und zweiten Bauabschnitt. „Der Erschließungsträger WVE aus Kaiserslautern hat die Pläne für den dritten Bauabschnitt vorgestellt. Es werden die gleichen Materialien verwendet wie beim ersten und zweiten Bauabschnitt“, erklärte Karlheinz Bärmann. Die Falkenstraße wird bis zur Oberauerbacher Straße ausgebaut. Das Teilstück ist fünf Meter lang und hat auf jeder Seite einen Gehweg von 1,25 Meter Breite. Ein Gehweg entlang der Oberauerbacher Straße sowie ein Fußweg zwischen der Falkenstraße und dem Bohnrech sind ebenfalls in der Planung enthalten. In den beiden Stichstraßen, die von der Falkenstraße abgehen, werden im Vorstufenausbau nur die Grundleitungen wie Kanal, Gas und Strom gelegt, eine Wasserleitung wird vorerst nicht verlegt. Die Firma Weimar aus Weimar wird für 3700 Euro das gesamte Gebiet nach Kampfmitteln aus dem Krieg überprüfen. Dem Auftrag an die Firma Weimar stimmte der Rat einstimmig zu, ebenso der Planung für den dritten Bauabschnitt. Der Ausbau des Wirtschaftsweges zum Werderhof soll im Vollausbau erfolgen, da das Ingenieurbüro Krupp aus Waldfischbach festgestellt hatte, dass der Untergrund nicht mehr tragfähig ist. Dem Ausbau stimmte der Rat ohne Gegenstimme zu. Das erste Teilstück ist rund 570 Meter lang. Es beginnt an der Weggabelung rechts hoch, die aus Richtung Bahnübergang links zum Wahlbacherhof führt. Beim Bau soll auch das Stück zwischen Bahnübergang und der L 471 wiederhergestellt werden. Die Vermessungsarbeiten wurden an das Ingenieurbüro Littig aus Pirmasens vergeben. Das Büro hatte ein Angebot über 3000 Euro abgegeben. In der Richard-Wagner-Straße dienen drei gemeindeeigene Grundstücke als Spiel- und Bolzplatz. Nun will sie jemand kaufen und bebauen. „Im Februar hatte die SPD-Fraktion dagegen gestimmt, da auch durch den Bau des Hauses Sarepta der Bolzplatz weggefallen ist. Die Kreisverwaltung hat jetzt die Nutzung des Platzes bei der IGS als Bolzplatz nach der Fertigstellung zugesagt. Aufgrund dieser neuen Situation wird die SPD-Fraktion jetzt zustimmen“, sagte SPD-Sprecher Volker May. Laut Karlheinz Bärmann will der Käufer in den nächsten zwei bis drei Jahren noch nicht bauen. Solange könne der Platz weiterhin als Bolzplatz genutzt werden. (ntg)