Kreis Südwestpfalz Saarbrücken: Vier Schafe gerissen: Nein, es war kein Wolf

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Das Tier, das am 9. September im Kreis St. Wendel vier Schafe gerissen hat, war kein Wolf. Eine DNA-Analyse am Frankfurter Senckenberg-Institut identifizierte einen Haushund als „Täter“. Dies teilte gestern der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD) mit. Die Frankfurter Wildtier-Genetiker hätten DNA-Spuren untersucht, die den toten Schafen entnommen wurden. „Wir sind aber sicher, dass der Wolf ins Saarland kommen wird – die Frage ist nur, wann“, meinte Jost gestern. Das Saarland gelte als „Wolfs-Erwartungsland“. Weil es aber an größeren Waldgebieten fehle, könne es wohl nicht zur Rudelbildung und dauerhaften Ansiedlung von Wölfen kommen. Einzelne Wölfe aus den Vogesen könnten aber weniger dicht besiedelte Gebiete durchstreifen. (ghm)Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde am 27. September im ungarischen Grenzort Tompa ein 33-Jähriger verhaftet, den die Saarbrücker Staatsanwaltschaft per europäischem Haftbefehl hatte suchen lassen. Bei der Einreise aus Serbien wurde der Mann festgenommen, der als Mitglied einer Bande für eine Serie an Wohnungseinbrüchen im Saarland verantwortlich sein soll. Im Juli 2013 in Saarbrücken wegen Bandendiebstahls zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, habe sich der Mann nach Serbien abgesetzt. Inzwischen an die Bundesrepublik ausgeliefert, verbüße er seine Haftstrafe nun im Saarbrücker Gefängnis. Verurteilt wurde er als Mitglied einer sechsköpfigen Bande, die im Saarland mindestens 14 Einbrüche verübt haben soll – unter anderem in Tholey und Marpingen. (ghm) Ab Dienstag bis Mitte Dezember lässt der saarländische Landesbetrieb für Straßenbau die Kaiserstraße (B 40) zwischen St. Ingbert-Rentrisch und Saarbrücken-Scheidt sanieren und teilweise zurückbauen. Die Fahrbahn soll auf 7,5 Meter Breite verengt werden – unter anderem durch das Anlegen neuer Grünstreifen. Es drohen Behinderungen, weil dort eine Baustellenampel aufgestellt wird. (ghm)

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