Kreis Südwestpfalz Prima Klima bei „der Klub“

Placeholder-Image

„Der FKP ist ein lebendiger Verein. Er tut uns gut und seine Arbeit wird gewürdigt. Ich bin entspannt wie lange nicht mehr“. Mit diesen Worten begrüßte Manfred Hoffmann, Vorsitzender des FK Pirmasens, am Dienstagabend 82 Mitglieder zur Hauptversammlung.

„Die Klub“ habe mit „geringen finanziellen Mitteln das bestmögliche Ergebnis rausgeholt.“ Gemeint war insbesondere der Verbleib der ersten und zweiten Fußballmannschaft in der Regionalliga und der Oberliga. Insgesamt hat der Verein (nicht nur) dafür 875 000 Euro ausgegeben und damit einen Tausender weniger als er eingenommen, eröffnete der Co-Vorsitzende Karsten Volberg den Mitgliedern. 59 Prozent der Ausgaben (520 000 Euro) investierte der FKP in den Spielbetrieb seiner beiden aktiven Mannschaften. 133 000 Euro flossen in die Jugendarbeit, 120 000 Euro verschlang die „allgemeine Verwaltung“. Auf der Einnahmenseite brachte das Sponsoring mit 395 000 Euro das meiste Geld in die Kasse. Rund um die Heimspiele wurden 152 000 Euro erlöst und das DFB-Pokalspiel gegen Heidenheim füllte die Vereinskasse mit 75 000 Euro. Volberg: „Wir wollten ein ausgeglichenes Ergebnis. Das ist uns gelungen.“ Sorgen bereiten hingegen die rückläufigen Zuschauerzahlen. In einer Statistik rangiert der FKP mit bislang 798 Zuschauern im Schnitt auf dem viertletzten Platz, vor den Zweitmannschaftsteams von Kaiserslautern II, Hoffenheim II und Walldorf. Der ausgeschiedene Sportliche Leiter Andreas Kamphues machte diese Entwicklung an einer „überzogenen Erwartungshaltung“ fest. Dabei stellte Kamphues fest, „dass es nicht normal“ sei, „dass wir bereits in der dritten Saison in dieser Profiklasse spielen“. Die meisten Pirmasenser Regionalligaspieler arbeiteten tagsüber, trainierten abends und stellten sich dem Wettbewerb mit den professionellen Kollegen der anderen Vereine. Kamphues lobte die „gigantische Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden Volberg und Trainer Peter Tretter.“ Manfred Hoffmann führte weiter aus, dass wohl „mehr als der alljährliche Kampf gegen den Abstieg nicht machbar“ sei. Seine Grenzen aufgezeigt habe der FKP zuletzt bekommen, als er einen Verteidiger suchte. Hoffmann: „Was da für einen Durchschnittsverteidiger verlangt worden war, konnten wir nicht bezahlen.“ |ig

x