Großsteinhausen Oben an der Kirche: Fortschritte für Neubaugebiet sollen schnell zu sehen sein

Freuen sich über den Spatenstich beim Großsteinhauser Neubaugebiet „Oben an der Kirche“ Harald Clauer, Gerd Schnöder, Verbandsbü
Freuen sich über den Spatenstich beim Großsteinhauser Neubaugebiet »Oben an der Kirche« Harald Clauer, Gerd Schnöder, Verbandsbürgermeister Björn Bernhard, Werkleiter Eckhard Schwarz, Bauträger Berthold Staab, Ortsbeigeordneter Peter Lauer und Ortsbürgermeister Volker Schmitt (von links).

11.000 Quadratmeter, aufgeteilt auf 16 Grundstücke, misst das neue Baugebiet „Oben an der Kirche“ in Großsteinhausen, zu dem am Montagmittag der Spatenstich erfolgte.

Drei der Baugrundstücke sind für Gewerbe vorgesehen, wobei zwei noch frei sind. Eines hat ein örtlicher Elektriker bereits gekauft. Und von 13 „zivilen“ Baugrundstücken, die 500 bis 700 Quadratmeter groß sind, sind die meisten bereits vergeben und nur noch zwei zu haben, wie Berthold Staab von der Firma A. und B. Staab in Schmitshausen berichtete. Er hat die Grundstücke gekauft, erschließt und vermarktet sie auch. Insgesamt habe er rund 1,3 Millionen Euro investiert.

In dem Gebiet, das an die Kleinsteinhauser Straße und Landesstraße 478 in Richtung Kleinsteinhausen angrenzt, aber über das Neusträßel angebunden und erschlossen wird, ist die vorhandene Druckwasserleitung im Weg, die Großsteinhausen vom Hochbehälter aus mit Trinkwasser versorgt. „Es gibt noch eine zweite Leitung weiter unten am Steigweg, und beide Leitungen werden wechselseitig genutzt. Also ist diese Leitung in Betrieb. Wir haben sie gefunden, und da sie unsere Versorgungsleitungstrasse quert, werden wir sie umlegen müssen“, erklärt Staab.

Es sind keine großen Verzögerungen zu erwarten

Das sei jedoch von Anfang an klar gewesen, weshalb beim Zeitplan keine größeren Verzögerungen zu erwarten seien. Im Juni oder Juli kommenden Jahres soll das Mischgebiet baufertig sein – inklusive Straße in Asphaltausbau und gepflastertem Gehweg, Ver- und Entsorgungsleitungen mit Mischwasserkanal. Der wird an den vorhandenen Kanal in Richtung Friedhof angeschlossen. Die bisherige Zufahrt über einen geschotterten Weg zum Neubaugebiet von der Kleinsteinhauser Straße, die schon lange besteht, wird jedoch als reine Baustraße genutzt und nach der Erschließung verschwinden.

Ortsbürgermeister Volker Schmitt freute sich über den Spatenstich und darüber, dass durch das Neubaugebiet junge Familien im Dorf bleiben und der ein oder andere Bauwillige neu nach Großsteinhausen zieht. Über den Erschließungsvertrag mit Berthold Staab sei man daher schnell einig gewesen. Ursprünglich hatte die Ortsgemeinde an anderer Stelle ein Baugebiet geplant, nämlich in Richtung Riedelberg, am Riedelberger Weg. Doch es gab dort Grundstückseigentümer, die ihr Land nicht verkaufen wollten, weshalb schließlich auf den jetzigen Standort ausgewichen wurde. Das sei im Nachhinein nicht unbedingt schlecht gewesen, merkte Schmitt an. Denn noch in diesem Jahr würden die Leitungen verlegt, und man erkenne deutliche Fortschritte, freut sich Volker Schmitt auch über noch bezahlbare Quadratmeterpreise. Diese liegen laut Berthold Staab bei rund 115 Euro.

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