Kreis Südwestpfalz Neuer Chef für die Bundespolizei

Nach zwölf Jahren an der Spitze der Bexbacher Bundespolizei-Inspektion ist der ehemalige Homburger OB-Kandidat Peter Fuchs zu Jahresbeginn zur saarländischen Landespolizei gewechselt. Fuchs’ Nachfolge als Leiter der Bexbacher Bundespolizei-Inspektion soll demnächst der 57-jährige Polizeidirektor Ralf Leyens aus Kaiserslautern antreten.
Bereits seit einigen Monaten beim saarländischen Landespolizeipräsidium im Einsatz, wird Peter Fuchs aus Homburg-Jägersburg dort zum 1. April als Leitender Polizeidirektor die Leitung der Direktion 1 übernehmen. Diese Behörde ist beim Präsidium für das Ressort Einsatz/Gefahrenabwehr verantwortlich. Dieter Schwan, Sprecher der Bundespolizei-Inspektion im Bexbacher Saarpfalz-Park, sagte gestern auf Anfrage, dass beim zuständigen Bundespolizeipräsidium in Potsdam die Wahl auf Ralf Leyens als Nachfolger gefallen sei. Der Polizeidirektor aus dem St. Ingberter Stadtteil Rohrbach ist derzeit noch Leiter der Bundespolizei-Inspektion in Kaiserslautern. Diese arbeitet seit Jahren eng mit den Bexbacher Kollegen zusammen – zum Beispiel bei der Einreisekontrolle von Passagieren in Zügen, die aus Frankreich ins Land kommen. „Ralf Leyens hat in Potsdam die feste Zusage erhalten, dass er unsere Bexbacher Inspektion übernimmt“, sagte Dieter Schwan gestern zur RHEINPFALZ. Unklar sei derzeit noch, zu welchem Zeitpunkt dies geschieht: „Das hängt davon ab, wann ihn die Lauterer Behörde gehen lässt“, erläuterte Schwan. Von 2001 bis 2005 hatte Ralf Leyens das damalige Bundesgrenzschutz-Amt Saarbrücken geleitet. Seit dem Weggang von Peter Fuchs wird die Bexbacher Inspektion der Bundespolizei mit ihren 245 Beamten derzeit kommissarisch vom Ersten Polizei-Hauptkommissar Thomas Stauter geleitet.