Kreis Südwestpfalz Neue Marktgräfin aus Weselberg

Die neue Marktgräfin Sickinger Land wird Sophie heißen. Das teilte Verbandsbürgermeister Thomas Peifer am Mittwoch bei der Sitzung des Kultur- und Tourismusausschusses der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben mit. Sophie Wilhelm aus Weselberg war die einzige Bewerberin. Die Frist lief vor einer Woche ab.
Landrat Hans Jörg Duppré, der den 14. Sickinger Grumbeere-Markt am 30. September eröffnen wird, wird damit zum Abschluss seiner Dienstzeit auch eine neue Marktgräfin krönen. Er geht zum 1. Oktober in Ruhestand, nachdem er das Amt des Landrats 38 Jahre innehatte. Die Eröffnung des Marktes wird Dupprés letzte Amtshandlung sein. Das Programm für den Grumbeere-Markt stehe, teilte Lea Schurr mit, bei der Verbandsgemeinde zuständig für den Bereich Tourismus und damit intensiv mit dem zweitägigen Marktgeschehen und dessen Organisation befasst. „Der Markt kann kommen“, sagte Schurr, wissend, dass bis zur Eröffnung noch einiges zu tun sei. Aber die Verteilung der 52 beteiligten Vereine und Marktbeschicker sei erfolgt. Das Unterhaltungsprogramm sei schon geraume Zeit festgezurrt. Bauern- und Handwerkermarkt, Mittelalterliche Marktatmosphäre, eine Oldtimer-Bulldog-Ausstellung, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele für Kinder, die Sickinger Drescher, die Schwarzbachtaler Blasmusik und die Fidelen Moosalbtaler werden ebenso wieder zum Marktprogramm gehören wie die Feuershow der Waldläufer und ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntag. Es werde mit Geschichten aus aller Welt, die Franz Speicher vorträgt, auch Raum zum Durchatmen geschaffen. Mit den beteiligten Sicherheitsbehörden wie Polizei und Feuerwehr habe es noch mal Besprechungen gegeben, um die Sicherheitsfragen zu erörtern. Diese werden gegenüber den vergangenen Märkten ein wenig intensiviert, sagte Peifer und verwies auf zahlreiche Weinfeste, bei denen gleichfalls die Sicherheitsmaßnahmen erhöht worden seien. Man sei bemüht, die Balance zu halten, Einschränkungen für Besucher zu vermeiden. Der Spaß und die Freude stünden bei dem Markt im Vordergrund. Erschienen ist jetzt der Flyer, mit dem für den Grumbeere-Markt geworben wird. Der wurde modernisiert. „Ich finde den super“, sagte Ausschussmitglied Ricarda Holub zum modifizierten Auftritt, der an den traditionellen Elementen wie der Mamsell, seit dem ersten Markt das wiedererkennbare Bild für den Grumbeere-Markt, festhält. Für ältere Leute schwer lesbar, bemängelte der Verbandsgemeindebeigeordnete Jörg Juner einen fehlenden Kontrast von Schrift und Hintergrund – ein stilisierter Kartoffelsack. Wer das nicht lesen könne, brauche einfach eine Brille, hielt ihm Ausschussmitglied Wilfried Stein entgegen, dass der Flyer einwandfrei lesbar sei. Es sei wichtig, dass hier mal eine Auffrischung erfolgt sei, sagte Ausschussmitglied Katharina Flickinger. Der neue Flyer sei eindeutig wieder erkennbar, aber deutlich moderner gestaltet. Damit spreche der Flyer jüngere Leute an, die eine große und wichtige Besuchergruppe des Grumbeere-Marktes seien. Auf der Titelseite des Flyers ist auch das Logo des Pfälzer Mühlenlandes zu sehen. Dieses Logo soll gleichfalls aufgefrischt werden. Ein erster Entwurf der Werbeagentur, wie das Logo künftig aussehen könnte, stieß auf einhellige Ablehnung beim Ausschuss. Wunsch des Ausschusses ist es, dass das bestehende Logo sanft modernisiert wird. Die Agentur soll einige Varianten ausarbeiten, über die diskutiert werden könne. Lea Schurr wird das gemeinsam mit der Agentur angehen. Die Tourismusbeauftragte wird sich Ende Oktober einige Wochen in Mutterschutz verabschieden. In dieser Zeit werde sich Petra Resch von der Verbandsgemeindeverwaltung mit um den Bereich kümmern, sagte Verbandsbürgermeister Peifer.