Waldfischbach-Burgalben
Nachtragshaushalt: Geld für Spielplatzkonzept eingestellt
Von bisher 13 Cent pro gewichtetem Quadratmeter Grundstücksfläche auf 31 Cent werden die Einmalbeiträge für Arbeiten am Wassernetz steigen. Im Nachtragshaushalt ist der neue Satz, der rückwirkend ab Jahresbeginn 2020 gilt, aufgenommen.
Größere Veränderungen gibt es beim Thema Spielplätze. Der Rat hat ein Spielplatzkonzept beschlossen. 50.000 Euro wurden als Investitionssumme ins Haushaltsjahr 2020 aufgenommen, 65.450 Euro sind für das kommende Jahr eingestellt, 82.000 Euro für 2022. Dafür wurden in diesem Haushaltsjahr Mittel umgeschichtet. Gelder für den Kauf von Spiel- und sogenannten Outdoorgeräten, die ein kleines Fitnessprogramm unter freiem Himmel ermöglichen sollten, wurden zugunsten des Konzeptes gestrichen. Mit einem Wasserspielgerät im Bruch soll die Umsetzung des Konzeptes beginnen. Bei der Daniel-Theysohn-Stiftung ist ein Zuschussantrag gestellt, der noch nicht bewilligt ist. Möglicherweise, so sei zu hören, wolle die Stiftung abwarten, wo der Kreis das Sportgelände für die Integrierte Gesamtschule realisieren möchte, sagte Bürgermeister Michael Oestreicher (BWB). Die Bruchwiesen sind ein möglicher Standort. Die Gemeinde würde den Sportplatz der SG Waldfischbach bevorzugen. Dass bereits zwei Ortstermine mit dem Bauausschuss des Kreises unter anderem wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden, „sei bedauerlich“, so Oestreicher. Er hofft, dass bald Klarheit besteht, zumal notwendige Vorarbeiten gemacht wurden.
In den Nachtragshaushalt fließt zudem ein, „dass die Gemeinde einen Hubsteiger von der Nahwerk GmbH kauft“, so Kämmerer André Gundacker. Das Gerät ist noch in gutem Zustand.
15.000 Euro sind eingestellt, damit die Gemeinde ein Gutachten vergeben kann, das benötigt wird, um das bisherige Städtebauförderungsprogramm endgültig abzurechnen. Erstellt wird es vom Gutachterausschuss des Vermessungs- und Katasteramtes.
Der Rat hob auch die geltende Satzung für das Sanierungsgebiet „Ortskern Waldfischbach“ auf. Im Zusammenhang mit der Städtebauförderung wies Ratsmitglied Michael Lehmann (FWG) darauf hin, dass er wiederholt darum gebeten habe, dass eine Bestandsaufnahme zum Verkehr rund um das Bürgerhaus gemacht werde, um die Situation dort zu verbessern. Dies schließe die Betrachtung ein, dass eine Verbindung vom Bürgerhaus zum Ortskern über den Parkplatz in der Welschstraße geschaffen werden könnte.