Wallhalben RHEINPFALZ Plus Artikel Nach Öl und Gas: Auch Brennholz wird teurer

Die Nachfrage nach Brennholz steigt – und damit auch der Preis.
Die Nachfrage nach Brennholz steigt – und damit auch der Preis.

Wer im Bereich des Forstamtes Westrich Brennholz bestellt, muss in der nächsten Bestellrunde mit höheren Preisen rechnen. Das sei wegen der Lage auf dem Holzmarkt zu erwarten.

Abnehmer von Brennholz aus dem Forstrevier Westrich müssen sich auf höhere Preise einstellen. Laut Revierleiter Hermann Gries kostet der Festmeter Brennholz aktuell 55 Euro. Das Forstamt sei aktuell dabei die letzte Bestellrunde abzuarbeiten. Im Sommer werden im Amtsblatt wieder die Bestellzettel für das kommende Jahr zu finden sein. Und dann sei zu erwarten, dass der Preis steigt. „Die Nachfrage bestimmt den Preis“, sagt Gries und die Nachfrage nach Holz, „hat wieder enorm angezogen. Gerade auch nach Brennholz“. Das hänge sicher mit den steigenden Preisen für Gas und Öl zusammen. Vor Jahren habe es schon mal diesen Boom beim privaten Brennholzverkauf gegeben, erinnert er. Das sei zwischenzeitlich etwas abgeebbt, aber aktuell explodiere die Nachfrage wieder.

Für das Forstwirtschaftsjahr 2022 plant Gries einen Einschlag von 240 Festmeter Holz im Wallhalber Wald. Mit 90 Festmetern stellt die Fichte das größte geplante Sortiment, aber auch Buche, Eiche, Douglasie und Lärche sind zum Einschlag vorgesehen. Was den Holzverkauf anbelangt, rechnet Gries mit einem Plus von 4000 Euro. Weil davon aber noch fixe Kosten – zum Beispiel für Beförsterung und Versicherungen – abzuziehen sind, wird für das Jahr 2022 ein Gewinn von 1846 Euro erwartet. Den Forstwirtschaftsplan segnete der Wallhalber Rat am Mittwoch einstimmig ab.

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