Pirmasens-Land Mit einer Springerkraft Personalengpässe in Kindergärten vermeiden

Ab dem Sommer besuchen 25 statt bislang 22 Kinder die deutsche Gruppe im Kindergarten Liederschiedt.
Ab dem Sommer besuchen 25 statt bislang 22 Kinder die deutsche Gruppe im Kindergarten Liederschiedt.

Die Verbandsgemeinde Pirmasens-Land möchte eine Springerkraft für die kommunalen Kindergärten einstellen. Ein anderer Kindergarten wächst, auch hier besteht Personalbedarf.

Die Verbandsgemeinde Pirmasens-Land will Personalengpässe in den kommunalen Kindergärten verringern und deshalb eine Springerkraft einstellen. Sie soll in den kommunalen Kindertagesstätten in Liederschiedt, Kröppen, Obersimten, Ruppertsweiler und Vinningen eingesetzt werden, um krankheitsbedingte Ausfallzeiten aufzufangen.

Wie Bürgermeister Klaus Weber erläuterte, habe die Betrachtung der Fehlzeiten an den gemeindlichen Kindergärten in den vergangenen Jahren ergeben, dass eine Springerkraft dauerhaft eingesetzt werden könne. „Es hat im vergangenen Jahr keinen Tag gegeben, an dem wie sie nicht hätten einsetzen können“, sagte er. Die Personalkosten übernehmen zu 89 Prozent Land und Kreis, die restlichen elf Prozent trägt die jeweilige Ortsgemeinde. Weber sagte, dass die Springerkraft nach den jeweils eingesetzten Stunden mit den Ortsgemeinden abgerechnet werde.

Springerbedarf sogar größer als eine Stelle

Die betroffenen Gemeinderäte haben der Stellenschaffung bereits zugestimmt, jetzt votierte auch der Verbandsgemeinderat dafür. Die Springerstelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2026 befristet. Weber räumte ein, dass es sogar einen Bedarf für mehr als eine Springerkraft gebe.

Der Verbandsgemeinderat hat auch der Einstellung einer zusätzlichen Erzieherin mit einer halben Stelle für die deutsche Gruppe im deutsch-französischen Kindergarten in Liederschiedt zugestimmt. Aufgrund der Anmeldungen zum neuen Kindergartenjahr steigt dort die Anzahl der zu betreuenden Kinder um drei auf 25. Ein Kind ist unter zwei Jahren, zwei Kinder sind über zwei Jahre alt. Dadurch ist nicht nur eine neue Betriebserlaubnis erforderlich, es ändert sich der Personalschlüssel. Die beiden Ortsgemeinden Schweix und Hilst teilten sich den elfprozentigen Personalkostenanteil.

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