Reifenberg Millimeterarbeit am Kindergarten
Aus zwölf einzelnen Fertig-Modulen besteht der neue Kindergarten-Anbau in Reifenberg. Am Donnerstag wurden die Bauteile geliefert, einen Tag später als ursprünglich geplant. Grund für die Verspätung waren Probleme bei der Speditionskette des Modulbauers Zeppelin. Die kleine Verspätung hat den Zeitplan nicht negativ beeinflusst.
Im Gegenteil: Zunächst sah es so aus, als würden Messfehler beim Fundament für den Kindergarten das Projekt noch weiter in die Länge ziehen, die kleinen Fehler konnten jedoch noch vor Anlieferung der Module beseitigt werden. Glück im Unglück für Reifenbergs Bürgermeister Pirmin Zimmer.
Die Anlieferung der Module am Donnerstag war vor allem eins: eine Millimeterarbeit. Modul für Modul wurde per Kran an seinen künftigen Standort gehievt. Bezugsfertig ist die Kita aber noch nicht, nun steht der Innenausbau an. Zimmer hofft, dass der Anbau im kommenden Jahr in Betrieb gehen kann.
Auch das Bestandsgebäude wird umgebaut, eine neue Heizung, die künftig beide Gebäudeteile mit Wärme versorgen soll, kommt zum Anbau obendrauf. Die petrolblauen Module wurden vor und hinter dem Gebäude aufgebaut, ein Dach sollen sie noch bekommen. Mit den Modulen wird es auf einen Schlag 15 Plätze mehr im Kindergarten geben, insgesamt finden dann 45 Kinder in Reifenberg einen Kita-Platz. Bei der Anlieferung der Module schaute auch Kleinbundenbachs Bürgermeister Manfred Gerlinger zu. Sein Gemeinderat hatte erst kürzlich beschlossen, ebenfalls seinen Kita-Neubau in Modulbauweise zu realisieren.