Trulben / Kröppen
Kreisstraße 4: Sanierung kostet 1,4 Millionen Euro
Ab Mai wird die Kreisstraße 4 von der Abzweigung zur Landesstraße 483 in Kröppen bis zur Einmündung in die Trulber Hauptstraße auf einer Länge von 2,1 Kilometern saniert. Die Fahrbahndecke weist derzeit viele Risse und Verdrückungen auf. Eine ordnungsgemäße Entwässerung der Fahrbahn ist nicht mehr gegeben. Der Zustand der Straße ist durchgehend mangelhaft.
Bei der Sanierung werden die Fahrbahnschichten durch eine etwa 25 Zentimeter starke Asphaltdeck- und Asphalttragschicht und eine etwa 30 Zentimeter dicke Bodenverfestigung ersetzt. Zusätzlich werden die vorhandenen Entwässerungsanlagen neu profiliert und ersetzt. Die vorhandenen Schutzplanken werden auf einer Länge von 120 Metern erneuert. Im Bereich der Trulber Ortsdurchfahrt wird auf etwa 230 Metern eine neue Deckschicht im Rahmen einer Unterhaltungsmaßnahme aufgebracht. Parallel dazu erneuern die Verbandsgemeindewerke den Kanal in diesem Bereich. Während der Bauphase ist die Straße voll gesperrt.
Arbeiten dauern fünf Monate
Der Kreisausschuss vergab am Montag die Straßenbauarbeiten für 1,33 Millionen Euro an die Firma Juchem aus Niederwörresbach. Sie soll noch im Mai mit dem Ausbau beginnen. Rund fünf Monate werden die Arbeiten dauern. Bereits am 28. April stehen vorbereitende Arbeiten an. An den einzelnen Untersuchungsstellen wird der Verkehr jeweils temporär halbseitig verengt oder gesperrt.
Den Auftrag für die Verkehrssicherung erhielt die Firma Wolf Montage aus Hoppstädten-Weiersbach für 26.000 Euro. Die Firma Fell Schutzplankenbau aus Wadern-Nunkirchen wird für 43.000 Euro die Schutzplanke auf einer Länge von 120 Metern erneuern. Das Ergebnis der Ausschreibung blieb deutlich unter der Kostenschätzung des Kreises.
Bewilligungsbescheid unterwegs
Am Dienstag teilte die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt mit, dass der Landkreis eine Zuwendung in Höhe von rund 1,48 Millionen Euro erhält. „Wir wollen gut ausgebaute und sichere Straßen gerade auch für die Region“, begründete Schmitt die Förderung. Sie kündigte an, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) den förmlichen Bewilligungsbescheid in den nächsten Tagen versenden werde.
„Die Maßnahme trägt wesentlich zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in diesem Abschnitt bei“, so die Verkehrsministerin. Kritik gab es im Kreisausschuss an der langen Zeitspanne: Seit der ersten Aufnahme in das Straßenbauprogramm des Landkreises sind 21 Jahre vergangen. Elisabeth Hüther, die Leiterin der Finanzabteilung, sprach davon, dass die Straße „ein erhebliches Entwässerungsproblem“ gehabt habe.