Bottenbach Kirschen für alle

In Bottenbach hängen die Bäume voller Kirschen. Die Bottenbacher sollen sich bedienen.
In Bottenbach hängen die Bäume voller Kirschen. Die Bottenbacher sollen sich bedienen.

In Bottenbach gibt es mehrere Obstanlagen der Gemeinde. Diese habe man nicht nur als Streuobstwiesen angelegt, sondern auch für die Bevölkerung, sagte Ortsbürgermeister Klaus Weber: „Derzeit brechen die Kirschbäume fast zusammen, sie sind voller Kirschen“, sagte er und forderte die Bottenbacher auf, sich an den Bäumen zu bedienen.

Ein neues Kerwekonzept hat Wehrführer Mathias Schweitzer nach einer Sitzung des Fördervereins Roter Hahn erarbeitet. Dieses stellte Weber dem Gemeinderat vor. Ziel sei die Steigerung der Attraktivität der Kerwe, die Nutzung von Synergieeffekten zwischen den einzelnen Vereinen und Akteuren und die Verbesserung der Situation der Schausteller. Zentraler Ort wird das Dorfgemeinschaftshaus sein. Als Beitrag der Ortsgemeinde zur Vereins- und Traditionsförderung schlug Weber vor, die Benutzungsgebühr für die vier Kerwetage zu erlassen. „Durch den Ausfall von 500 Euro wird unsere Ortsgemeinde nicht ärmer und nicht reicher“, sagte er. Einstimmig entschied sich der Rat, die Benutzungsgebühren zu erlassen, sodass lediglich die Nebenkosten für Strom, Wasser, Heizung und Reinigung zu zahlen sind.

„Jugendraum richtig wohnlich“

Als Supersache bezeichnete Weber die Umgestaltung des Spielplatzes mit Sonnensegel und Pavillon. Das müsse mit den Helfern gefeiert werden. Hier, wie auch bei der Feuerwehr, die den Eingang zu ihrem Bereich im Dorfgemeinschaftshaus in Eigenleistung verändert hat, habe es nicht nur zahlreiche engagierte Helfer, sondern auch Spender gegeben.

Weber informierte, dass sich die Gemeinde mit 1100 Euro an den Kosten der Beseitigung des Wasserschadens im Keller des evangelischen Kindergartens beteiligen wird. Für das vom Sportverein angestoßene multifunktionale Kleinspielfeld im Anschluss an den Sportplatz sei eine Förderung beantragt worden, informierte Weber. Der Bau könne in diesem Jahr aber nicht mehr begonnen werden.

Beim Jugendraum im Dorfgemeinschaftshaus wurde die coronabedingte Schließung genutzt, um ihn zu renovieren und neu zu möblieren mit gebrauchten, gut erhaltenen Couchen. „Jetzt ist der Jugendraum richtig wohnlich“, sagte der Ortsbürgermeister. Der Jugendraum soll am Freitag, erstmals wieder geöffnet werden.

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