Kreis Südwestpfalz Kerweunfall: Ermittlungen dauern an

«SCHMITSHAUSEN.»Wie sich der Unfall bei der Werbefahrt der Schmitshauser Straußbuben am 2. September ereignen konnte, ist weiter unklar. Bei der Fahrt hatte sich ein Straußmädchen schwere Knochenbrüche zugezogen, als es vom Anhänger des Wagens fiel, weil sich der Riegel an der Wagentür aus ungeklärten Gründen geöffnet hatte (wir berichteten am 7. September).
„Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte Peter Baumann, der stellvertretende Inspektionsleiter der Polizei Waldfischbach-Burgalben, auf Anfrage der RHEINPFALZ. Die Polizei müsse sich erst ein klares Bild des Vorfalls machen, bevor man zu neuen Erkenntnissen gelangen könne. Es werde auch gegen den Fahrer des Kerwewagens ermittelt, jedoch sagt Baumann: „Er steht nicht im Fokus unserer Ermittlungen.“ Die Polizei vernehme jeden, der mit dem Vorfall in irgendeiner Weise in Verbindung steht. Die Schmitshauser Straußbuben hatten sich für ihre Werbefahrt den Wagen der Battweiler Straußjugend geliehen, der komplett mit Holz verkleidet und nur durch eine Tür zugänglich ist, die man von innen verriegeln kann. Dieser Riegel hatte sich gelöst, und es kam zu dem Unfall. Die Mitte-20-Jährige lag auf der Intensivstation der Uniklinik Homburg. Mittlerweile geht es ihr besser.