Vinningen RHEINPFALZ Plus Artikel Kein Repowering bei Windrädern geplant

Aktuell ist die Baustelle unter einer Schneedecke versteckt.
Aktuell ist die Baustelle unter einer Schneedecke versteckt.

Ein Repowering der Windkraftanlagen zwischen Vinningen und Obersimten ist derzeit nicht geplant, teilte Susanne Taucke, Pressesprecherin der Energiequelle GmbH aus Berlin, mit. Das Unternehmen hat auch die Anlage betrieben, die 2018 abgebrannt war. Der Rückbau der Fundamente soll bald abgeschlossen sein.

Das abgebrannte Windrad war Anfang 2019 von einem Spezialunternehmen von der Ostseeinsel Fehmarn bis auf das Fundament zurückgebaut worden. Schon damals hatte die Energiequelle GmbH, die zwei der vier Anlagen betrieben hat, mitgeteilt, dass das havarierte Windrad nicht ersetzt werden soll.

Den Auftrag für den Rückbau des Betonsockels hat im Februar 2020 der Vinninger Ortsbürgermeister und Bauunternehmer Felix Kupper erhalten, wie er gegenüber der RHEINPFALZ erläuterte. Dass der Rückbau noch nicht abgeschlossen ist, hat unter anderem damit zu tun, dass aus artenschutzrechtlichen Gründen nur in den Herbst- und Wintermonaten gearbeitet werden darf, wie Kreissprecher Thorsten Höh auf Nachfrage der RHEINPFALZ erläuterte. Zudem habe es einige Mühe gekostet, nachzuvollziehen, wo die Stromkabel bei den Windrädern liegen, die mehrfach den Besitzer wechselten, schilderte Kupper. Mehrfach habe er Kabelpläne angefordert und mit Geräten nach den Leitungen gesucht, um beim Rückbau kein Kabel zu beschädigen.

Tiefer Boden bremst Arbeiten

Inzwischen ist das Fundament entfernt und der Beton gebrochen, so Kupper. In den vergangenen Wochen konnte wegen des tiefen Bodens aber nicht mit schwerem Gerät gearbeitet werden, sagte der Bauunternehmer. Aktuell liegt die Baustelle unter einer Schneedecke. Sobald das Arbeiten wieder möglich ist, müsse unter anderem noch Mutterboden aufgetragen werden, um den Rückbau abzuschließen. Er selbst habe sich zum Ziel gesetzt, die Arbeiten bis Ende Februar abzuschließen – immer vorausgesetzt, die Witterung lässt das zu. Diesen Zeitpunkt hat auch die Kreisverwaltung anvisiert, die mitteilte, dass der Rückbau fristgerecht laufe.

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