Kreis Südwestpfalz Jutta Theis und Herbert Lahaye sind Schommers Stellvertreter

Die SPD stellt künftig die Ortsspitze von Martinshöhe. Der neue Gemeinderat wählte am Freitag in seiner ersten Sitzung Jutta Theis (SPD) und Herbert Lahaye (SPD) zum ersten und zweiten Stellvertreter von Bürgermeisterin Barbara Schommer (SPD).

Die Martinshöher hatten bei der Kommunalwahl am 25. Mai der SPD knapp 52 Prozent und der Bürgermeisterin Barbara Schommer gut 77 Prozent der Stimmen gegeben. Und damit der SPD wohl auch einen Auftrag erteilt. „Der Ortsgemeinderat setzt sich aus drei Fraktionen zusammen“, teilte Schommer zu Beginn der Sitzung offiziell mit. „Die SPD mit neun Mitglieder, die Wählergruppe Haack mit vier Mitgliedern und die CDU mit drei Mitgliedern.“ Für die SPD-Fraktion sei Roman Hemmer der Sprecher, sein Stellvertreter Otto Schäfer. Michael Haack spreche für die Wählergruppe. Vertreten werde er von Hartwig Schneider. Fraktionssprecher bei der CDU sei Kai Marhofer, der Stellvertreter Stephan Manuel. Nach der Verpflichtung der 16 Ratsmitglieder – die Hälfte sind Neulinge – per Handschlag überreichte der geschäftsführende Beigeordnete Manuel Schommer die Ernennungsurkunde zur Bürgermeisterin. Bei der Wahl zur ersten Beigeordneten schlug Hemmer Jutta Theis vor. Mit elf Stimmen wurde sie in geheimer Wahl gewählt. Für den ebenfalls von Hemmer zur Wahl des zweiten Stellvertreters vorgeschlagenen Lahaye stimmten neun Mitglieder. Über die Zusammensetzung des Haupt- und Finanz-, Rechnungsprüfungs-, Bau- und Liegenschafts-, Kultur- und Sozial- sowie Landwirtschaftsausschusses wurde per Akklamation abgestimmt. Beim letzteren bedauerte Landwirt Jürgen Vogelgesang (Wählergruppe Haack), dass der Rat von der Tradition abweiche, den Ausschuss überwiegend mit Landwirten zu besetzen. Diesmal werde er leider politisch besetzt. Der Rat begann nach der Konstitution sein Alltagsgeschäft. Die Mitglieder stimmten einstimmig dafür, eine Spende der Kommunionkinder für den Kindergarten sowie Spenden des Sportvereins und des Skiclubs Tornado für die Freizeitanlage in Martinshöhe entgegenzunehmen. Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ () hätten die Martinshöher großes Engagement an den Tag gelegt, sagte Schommer. „Dafür danke ich allen Helfern. Es war eine tolle Leistung. Es hat Spaß gemacht.“ Für den Besuch des Landeskommission Anfang September hoffe sie wieder auf „ganz viele engagierte Leute“. Schommer teilte mit, dass es geplant sei, alle Ratsmitglieder über eine einheitliche Internetadresse erreichen zu können. Jedoch hätten nicht alle Internet. Ihr könne man unter obm.schommer@martinshoehe de jederzeit eine E-Mail schicken. Die Ortschefin nahm auch noch einige Ehrungen vor. Robert Schellhaaß (SPD) bekam für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Rat das Wappen von Martinshöhe überreicht. Roman Hemmer (SPD) muss dafür noch fünf Jahre weitermachen. Er kann 20 Jahre vorweisen. Mit einem kleinen Präsent wurden ihre beiden aus dem Amt ausgeschiedenen CDU-Beigeordneten Stephan Manuel und Kai Marhofer bedacht. Ebenfalls eine kleine Anerkennung erhielten die ehemaligen CDU-Ratsmitglieder Jutta Bittes, Dieter Donauer, Yvonne Gemmel, Stefan Kallmayer, Friedrich Steuber und Kerstin Theis sowie Jörg Porz von der Unabhängigen Fraktion. (urr)

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