Südwestpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel In Planung: Brandschutz fürs Dahner Schulzentrum, Toiletten für die IGS

Mit Sofortmaßnahmen soll der Brandschutz am Schulzentrum Dahn sichergestellt werden. Außerdem soll ein Brandschutzkonzept erstel
Mit Sofortmaßnahmen soll der Brandschutz am Schulzentrum Dahn sichergestellt werden. Außerdem soll ein Brandschutzkonzept erstellt werden.

Planungsleistungen im Wert von 120.000 Euro vergab der Bauausschuss des Landkreises Südwestpfalz am Montagnachmittag bei seiner Sitzung im Bürgerhaus in Waldfischbach-Burgalben. Zum einen geht es um die Modernisierung der Toilettenanlage der IGS Waldfischbach-Burgalben, zum anderen um das Brandschutzkonzept des Dahner Schulzentrums.

„Nachdem wir die Schulgebäude nach und nach saniert haben, werden wir in einem mit den Schulen abgestimmten Konzept nach und nach die Toilettenanlagen sanieren“, sagte Landrätin Susanne Ganster. Begonnen werde mit den ältesten Toilettenanlagen. Und die sind an der Daniel-Theysohn-IGS in Waldfischbach-Burgalben. Vor allem die Pausenhoftoiletten sind in die Jahre gekommen. Der Kreis als Schulträger möchte die Anlagen erneuern, außerdem soll jeweils eine Toilette rollstuhlgerecht ausgebaut werden. Die Bauabteilung des Kreises schätzt die Kosten für die Erneuerung der Pausenhoftoiletten auf 338.000 Euro.

Der Umfang der Arbeiten und die tatsächlichen Kosten sollen im Zuge der Planung ermittelt werden. Die Planung und Ausschreibung der nichttechnischen Gewerke hat der Ausschuss einstimmig an das Weselberger Büro Reiner Bosle für 46.000 Euro vergeben. Den Fachplanungsauftrag für die Sanitärinstallation vergab der Ausschuss an die PAV-Ingenieure aus Merzig für 40.000 Euro.

Im Dahner Schulzentrum wurden im Zuge der Gefahrenverhütungsschau, den Sachverständigenprüfung der elektrischen Anlagen und der Bearbeitung der brandschutztechnischen Sofortmaßnahmen weitere Mängel im Brandschutz entdeckt, die mittelfristig behoben werden müssen. Ein Ingenieurbüro hat dem Kreis empfohlen, ein Brandschutzkonzept für das Schulzentrum erstellen zu lassen und die brandschutztechnischen Maßnahmen ganzheitlich zu überarbeiten.

Unabhängig davon wird im Schulzentrum in Kürze ein Katalog von Sofortmaßnahmen abgearbeitet, um die gravierendsten Mängel im Brandschutz zu beheben. Dadurch soll die Fortsetzung des Schulbetriebs gewährleistet werden. Diese Sofortmaßnahmen greifen dem späteren Brandschutzkonzept in Teilen voraus und sollen sich in diesem Konzept wiederfinden. Der Bauausschuss vergab den Auftrag zur Erstellung eines Brandschutzkonzepts für 41.000 Euro an das Ingenieurbüro Stümpert-Strunk aus Ludwigshafen.

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