Kröppen RHEINPFALZ Plus Artikel Helle Begeisterung sieht anders aus: Nur fünf Ja-Stimmen für bis zu drei Freiflächen-Anlagen

So sehen die meisten Freiflächen-Photovoltaikanlagen aus. Bei Agri-Solaranlagen werden die Module jedoch entweder senkrecht oder
So sehen die meisten Freiflächen-Photovoltaikanlagen aus. Bei Agri-Solaranlagen werden die Module jedoch entweder senkrecht oder auf hohen Podesten aufgebaut, sodass das Gelände noch landwirtschaftlich genutzt werden kann.

Eine knappe Entscheidung: Der Ortsgemeinderat simmt der Errichtung von 17 bis 18 Hektar Agri-Solaranlagen auf Kröppens Gemarkung grundsätzlich zu. Das sind Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die mit Ackerbau oder Weidehaltung kombiniert werden. Auch ein Dorfgarten wäre möglich.

Mit vier Enthaltungen und fünf Ja-Stimmen fiel die Grundsatzentscheidung. Bereits im vergangenen März war Ralf Gebhard, Leiter der SunFarming Südwest aus Pirmasens, im Rat gewesen und hatte dort das geplante Projekt vorgestellt – unter Ausschluss er Öffentlichkeit. Nun erklärte er in der öffentlichen Sitzung, dass sich die Größe des geplanten Vorhabens verändert habe.

Geplant waren bislang bis zu drei Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtfläche von zwölf Hektar. Inzwischen habe man die Fläche auf 17 bis 18 Hektar erhöht. Vorgesehen ist ein Doppelnutzungskonzept: Die Solarmodule sind dabei so angeordnet, dass Tierhaltung und möglicherweise ökologischen Gemüse- und Obstanbau durch örtliche Landwirte möglich ist. Auch ein Dorfgarten könnte angelegt werden, sagte Gebhard.

Viel Neue Energie auf Kröpper Gemarkung

Die Anlagen sollen in den Gewannen „Im Bösch“, „Im Dickenrodt“ und „Klipfelberger Hang“ links vom Wirtschaftsweg gegenüber den früheren Zollhäusern entstehen. Mit den Eigentümern und Bewirtschaftern sei größtenteils bereits Einvernehmen erzielt worden.

Auf Kröpper Gemarkung gibt es bereits fünf Windkraftanlagen und den von den Pfalzwerken betriebenen kleinen Solarpark im Gewerbegebiet hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Die Firma Pionext plant einen Solarpark in den Lagen „Hinter der Ziegelscheuer“, „Auf der Hunau“ und „Auf dem Großen Lömmel“. Die Anlage soll bis zu 25 Hektar groß werden, das im Zielabweichungsverfahren mit der SGD Süd läuft.

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