Waldfischbach-Burgalben RHEINPFALZ Plus Artikel Halteverbote kommen

Um gefährliche Stellen zu entschärfen, gibt es in Waldfischbach-Burgalben nun einige Halteverbote.
Um gefährliche Stellen zu entschärfen, gibt es in Waldfischbach-Burgalben nun einige Halteverbote.

Die Verkehrssituation in Waldfischbach-Burgalben ist in manchen Bereichen so angespannt, dass es, unter anderem bedingt durch parkende Fahrzeuge, zu zunehmend kritischen Situationen kommt. „Deshalb müssen wir einige verkehrsrechtliche Anordnungen erlassen“, kündigte Ortsbürgermeister Michael Oestreicher (BWB) weitere Halteverbote an.

Das erste Halteverbot betrifft die Lindenstraße, die eine wichtige innerörtliche Verbindung ist, und auch Zubringerstraßen zu den Schulen und den zwei Kindergärten. Kritisch ist die Situation im Kurvenbereich an der Einmündung zur Straße Lindensteige. Deshalb wird auf der bergab führenden Seite (in Fahrtrichtung Schwarzbachstraße die rechte Seite) im Bereich vor der Einmündung Lindensteige ein Halteverbot erlassen. Etwa in Höhe von Haus Nummer 16, das allerdings auf der gegenüberliegenden Seite steht, beginnt die Halteverbotszone und reicht bis zur Einmündung.

Hier kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, weil die Straße kurvig verläuft. Wird an dieser Stelle bergab geparkt, können Autofahrer in Richtung Schwarzbachstraße den Gegenverkehr nicht sehen, wenn sie an parkenden Autos vorbeifahren müssen.

Auch Bereich am Ärztehaus betroffen

Das zweite eingeschränkte Halteverbot wird in der Schillerstraße angeordnet und betrifft den Bereich am Ärztehaus. Hier herrsche ein sehr hoher Parkdruck, hieß es. Die Straße sei zudem mit fünf Meter Breite zu schmal, um beiderseits parken zu können, was derzeit noch gemacht werde, erläuterte Oestreicher im Gemeinderat. So wie aktuell geparkt werde, werden mehrere Probleme ausgelöst. Zum einen werden die Gehwege zugeparkt und sind damit nicht nutzbar. Parken die Fahrzeuge auf beiden Straßenseiten, ist die verbleibende Fahrbahnbreite für Rettungsfahrzeuge und größere Autos nicht mehr ausreichend. Das eingeschränkte Halteverbot gilt im Bereich zwischen Hausnummer 5 und der Treppe, die im vorderen Bereich hoch in die Straße zum Eichenwäldchen führt.

Vorerst vom Tisch ist das vorgesehene Parkverbot in der Schlossstraße. Im unteren Bereich der Straße auf der rechten Seite (Berg hoch fahrend) war es angeordnet. Durch das Parkverbot sollten die gefährlichen Situationen verhindert werden, die entstanden, weil ein Wohnmobil dauerhaft abgestellt war. Vorerst werden keine Schilder montiert, informierte Oestreicher.

Nach Informationen der Gemeinde ist der kritisch parkende Anwohner verzogen. Das Wohnmobil steht seit geraumer Zeit nicht mehr da, weshalb die Gefahren, die zur Anordnung des Parkverbotes führte, nicht mehr gegeben sind.

In der Hauptstraße im Bereich der Einfahrt zu den Bruchwiesen soll eine Querungshilfe geschaffen und dafür sollen die Bordsteine abgesenkt werden. Der Landesbetrieb Mobilität hat dem zugestimmt. Die Querungshilfe müsse nur ein Stück entfernt vom Kurvenbereich angelegt werden. Die Gemeinde muss die Arbeiten selbst übernehmen. Diese werden starten, wenn die geplanten Arbeiten am Moosalbwanderweg beginnen.

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