Kreis Südwestpfalz Geld vom Land für die Mühle

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Laut Forstwirtschaftsplan soll der Contwiger Gemeindewald 2015 eine schwarze Null schreiben. Die Contwiger Ratsmitglieder billigten in der Gemeinderatssitzung am Freitagabend den Plan. Sie stimmten auch dafür, dass sich die Gemeinde Contwig für das Städtebauförderprogramm des Landes bewirbt.

Für 2015 rechnet Forstrevierleiter Jürgen Leis vom Forstamt Westrich mit einem Plus von 67 Euro. Im Plan für 2014 stehen als Ergebnis rund 500 Euro. „Für 2014 haben wir noch zwei Monate Zeit“, sagte Leis. Die jährlich einschlagbare Holzmenge im Gemeindewald sei auf 1675 Festmeter festgelegt. Bei einem Holzboden − wie die mit Bäumen bewachsene Fläche im Forst genannt wird − von rund 270 Hektar ergebe sich daraus ein sogenannter Hiebsatz von 6,2 Festmeter pro Hektar. „Der Plan sieht eine Produktion von 1610 Festmetern vor. Verkauft werden sollen 1386 Festmeter“, sagte Leis. Das Holz ließe sich für rund 77 000 Euro veräußern. Nach Abzug der Kosten (37 000 Euro) bleibe ein Ertrag von rund 40 000 Euro. Davon seien die Beiträge der Kommune (8200 Euro) und die Aufwendungen im Forst von (31 750 Euro) noch abzuziehen, etwa für Wegeunterhalt, Verkehrssicherung, Waldpflege und Schutz vor Wild. Im Zusammenhang mit der Insolvenz der Flughafen Zweibrücken GmbH besteht für die Gemeinde Contwig die Möglichkeit, im Rahmen des 25-Punkte-Programms der Landesregierung ins Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen zu werden (). „Bis 19. November sollen die Unterlagen bei der Landesregierung sein“, informierte Bürgermeister Karlheinz Bärmann. Nach Vorgesprächen habe er für heute auf Vorschlag der Verwaltung zwei fachkundige Büros eingeladen, sich vorzustellen. Sie sollen sich um die Bewerbung kümmern. „Die 3000 bis 4000 Euro für die Ausgaben im Vorfeld sind sicher gut angelegt“, sagte Bärmann. Die Mainzer Landesregierung habe signalisiert, dass Contwig Chancen habe, in das Förderprogramm aufgenommen zu werden. Der Gemeinderat ermächtigte den Bauausschuss, nach der Präsentation einem Büro den Auftrag für die Bewerbung zu erteilen. Die Fördergelder aus dem Städtebauförderprogramm sollen für den Contwiger Ortskern und dessen Umfeld ausgegeben werden. Es seien Zuschüsse bis zu 80 Prozent möglich, sagte Bärmann. „Ich persönlich denke da an die Restaurierung der alten Mühle“, schlug er vor. Eine weitere Idee war die Freilegung des verrohrten Schottenbachs. (urr)

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