Kreis Südwestpfalz Firmen scheitern an Formularen

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Kurze Sitzung, schnelle Entscheidungen: Der Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben vergab am Montag in seiner etwa 25-minütigen Sitzung zwei Aufträge, damit der Umbau der Grundschule Thaleischweiler-Fröschen vorangeht. Dabei zeigte sich, dass Firmen weiterhin Probleme haben, korrekt erstellte Angebote abzugeben.

Die Firma Bozek und Christmann aus Nünschweiler übernimmt für rund 133 000 Euro die Elektroinstallationen in der Grundschule Thaleischweiler-Fröschen, die saniert und erweitert wird. Sieben Firmen hatten sich für den Auftrag interessiert, sechs hatten bei der Verwaltung Angebote abgegeben. Zwei Bieter mussten jedoch wegen formaler Fehler ausgeschlossen werden. FWG-Fraktionssprecher Peter Sammel fragte in diesem Zusammenhang, ob die Verwaltung den Firmen neben den Angebotsunterlagen wie besprochen auch ein Merkblatt mit Hinweisen zu solchen Ausschreibungen zukommen ließ. Mit dieser Checkliste sollen formale Fehler vermieden werden, die zu einem Ausschluss führen. Verbandsbürgermeister Thomas Peifer bejahte – dennoch musste die Verwaltung erneut Bieter ausschließen. Auf dem Merkblatt ist unter anderem aufgelistet, an welchen Stellen die Firmen gemäß Vergabehandbuch ein Kreuzchen setzen müssen beziehungsweise welche Angaben sie zwingend machen müssen, damit ihr Angebot Gültigkeit hat. Beispielsweise sollen sie angeben, ob sie Arbeiten im eigenen Betrieb erledigen oder wiederum Firmen beauftragen. Die Heizung-Sanitär-Elektro-Firma Scherer aus Höheischweiler wird für rund 24 700 Euro eine neue Lüftung in der Grundschule einbauen. Auch diesen Auftrag vergab der Rat einstimmig, wobei Herbert Scherer (FDP) nicht mitstimmen durfte. Hier hatten fünf Firmen Angebote abgegeben, drei mussten ausgeschlossen werden. Für den Umbau und die Erweiterung der Grundschule wurden laut Verwaltung bislang Aufträge im Wert von 968 000 Euro vergeben. Insgesamt sind mehr als zwei Millionen Euro veranschlagt. Der Rat änderte zudem den Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde im Bereich Oberhausen und Wallhalben. Wie am Montag berichtet, will sich die Landgrafenmühle vergrößern. Dagegen gab es keine Einwände. Der Werksausschuss der Verbandsgemeinde tagt am 4. April, 19 Uhr, der Verbandsgemeinderat erneut am 6. April, 19 Uhr − „und dann mit einer größeren Tagesordnung“, kündigte Verbandsbürgermeister Peifer an. |sbn

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