Contwig Finanzspritze vom Land: Zehn-Punkte-Plan muss noch abgesegnet werden

Contwig bekommt vom Land 405.000 Euro. Ortsbürgermeisterin Nadine Brinette (Foto) und der Gemeinderat haben schon genaue Vorstel
Contwig bekommt vom Land 405.000 Euro. Ortsbürgermeisterin Nadine Brinette (Foto) und der Gemeinderat haben schon genaue Vorstellungen, welche Projekte mit dem Geld umgesetzt werden sollen.

Der Contwiger Gemeinderat hat konkrete Vorstellungen, was mit der dicken Finanzspritze des Landes geschehen soll. Ob dieses bei den Plänen mitspielt, ist aber noch offen.

405.000 Euro erhält die Ortsgemeinde aus dem Zukunftsprogramm für finanzschwache Kommunen. Zehn Projekte, die der Gemeinderat gerne mit dem Geld umsetzen möchte, stehen auf dem Wunschzettel. „Wir reichen die Punkte jetzt mal bei der Verbandsgemeinde für eine Vorprüfung ein“, sagte Ortsbürgermeisterin Nadine Brinette im RHEINPFALZ-Gespräch. Je nachdem, welche Ideen förderfähig sind, soll dann in einer der kommenden Ratssitzungen über den Einsatz der finanziellen Mittel entschieden werden.

Im Einzelnen stehen auf der Liste ein neues Netz für den Trainingskäfig am Multifunktionsplatz, die Sanierung von Dach, Heizung und Bäder im Gemeindehaus in der Hohlbachstraße, die Aufwertung des Wehrs am Waschplatz, ein Freisitz am Kiosk im Freizeitgebiet, das Anlegen von Wegen rund um die Fitnessgeräte auf dem Mehrgenerationenplatz, Baumgräber und die Sanierung der Toiletten auf beiden Friedhöfen, eine Beschattung vor der Contwiger Leichenhalle, frische Bepflanzungen in der Ortsdurchfahrt, Reparaturen sowie der seit Jahren geforderte Lückenschluss des Radwegs zwischen Contwig und Stambach.

Anträge müssen Ende August vorliegen

Brinette hofft, dass möglichst viele Vorhaben gefördert werden können. Große Bauprojekte seien allerdings nicht drin − allein schon aus Zeitgründen. Spätestens zum 30. August müssen die Förderanträge beim Land vorliegen. Für einen genaue Planung samt Architektenleistung und Bauantrag reiche das nicht aus. Bei der Umsetzung gibt es ebenfalls Vorgaben, wenn auch nicht so strenge: Wird eine Idee vom Land gefördert, hat das Dorf zwei Jahre Zeit, diese zu realisieren.

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