Bottenbach Ferienfreizeit: Nudeln selbst kochen macht einen Riesenspaß

Die kleinen Köche bereiteten das Dessert gemeinsam mit den Bottenbacher Landfrauen zu.
Die kleinen Köche bereiteten das Dessert gemeinsam mit den Bottenbacher Landfrauen zu.

29 Kinder hatten sich in diesem Jahr für die Bottenbacher Ferienfreizeit angemeldet. Eine Woche gab es jeden Tag ein anderes Programm. Am Donnerstag stand ein Kinder-Kochkurs mit den Landfrauen an.

Im Foyer der Bottenbacher Grundschule wird an mehreren Tischen fleißig gekocht. Hier füllen Kinder der Ferienfreizeit gerade einen Nachtisch ab, dort werden Obst und Gemüse geschnippelt. „Die Ferienfreizeit hat sich etabliert“, sagt Bottenbachs Bürgermeister Klaus Weber stolz. Es ist das dritte Jahr, in dem die Ortsgemeinde die Freizeit in Eigenregie organisiert. Einbezogen werden auch die örtlichen Vereine und Institutionen, allen voran die Landfrauen, die jeden Tag frisch für die Kinder kochen. Am Donnerstag sogar mit ihnen zusammen. „Die Kinder sind toll dabei, denen macht es richtig Spaß“, kommentiert Weber. Die Rückmeldungen von den Eltern, wenn sie ihre Kinder morgens bringen oder abends abholen, bestätigen das.

Gekocht wurden am Donnerstag Speisen, die Kinder leicht selbst zubereiten können und dennoch etwas Besonderes mit sich bringen. Unter anderem gab es Nudeln mit Ricotta-Soße, Sesam-Ofenkartoffeln, eine Tomatensuppe mit Sahnehaube. Zum Dessert wurden ein Himbeersmoothie, Obstsalat mit Joghurt-Quark-Creme und Krokant und Haselnuss-Schneckennudeln zubereitet und anschließend aufgetischt. Laut Bottenbachs Landfrauen-Chefin Beate Schnur wurde den Kindern aber nicht nur das Kochen beigebracht, sondern auch das „Drumherum“: das Tischdecken, Serviettenfalten und das anschließende Aufräumen und Putzen, nachdem gekocht wurden. „Das gehört ja alles mit dazu“.

Beim Kochen voll bei der Sache

Schnur sagt, dass sich Kochkurse für Kinder vor allem in einer Sache von den Erwachsenen-Kursen unterscheiden: „Bei den Kindern liegt der Fokus auf dem Mitmachen. Bei den Erwachsenen ist es eher das Vorführen. Kinder wollen aber was zu tun haben.“ Und tatsächlich: Die Freizeit-Kinder waren voll bei der Sache, hatten richtig Spaß. Jedes Kind hat zudem eine Schürze mit seinem Namen bekommen, die Landfrau Yvonne Herrbruck vorher hergestellt hatte. Und jedes Kind hat ein Rezeptheftchen mitbekommen, um daheim die leckeren Speisen mit den Eltern nachzukochen.

Weil die Bottenbacher Ferienfreizeit gut ankommt, wünscht sich Weber, dass auch in anderen Dörfern der Verbandsgemeinde Freizeiten veranstaltet werden. Entscheiden müssen das aber die Räte vor Ort. Es gebe aber wohl erste Überlegungen, sagt Weber stolz.

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