Kreis Südwestpfalz Es ist einiges zu tun

Großbaustelle: Die Grundschule Thaleischweiler-Fröschen wird derzeit umgebaut und erweitert.
Großbaustelle: Die Grundschule Thaleischweiler-Fröschen wird derzeit umgebaut und erweitert.

Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben soll bei mehreren Schulsanierungen vom so genannten Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes profitieren. Sie hat bei der Kreisverwaltung eine Wunschliste eingereicht. In Thaleischweiler, Maßweiler und Rieschweiler sollen rund 360 000 Euro investiert werden – 318 000 Euro davon sind als Zuschüsse vorgesehen.

An der Grundschule Rieschweiler-Mühlbach will die Verbandsgemeinde (VG) Dach und Fassade renovieren (151 000 Euro), die Grundschule Thaleischweiler-Fröschen soll eine neue Treppe plus eine Einfriedung des Schulgeländes bekommen (105 000 Euro). An der Grundschule Maßweiler sollen neue Fenster und eine Gasheizung eingebaut werden, welche die teure Elektronachtspeicherheizung ersetzt (110 000 Euro). Als zusätzlichen Wunsch – falls beim Landkreis noch Geld übrig ist – hat die VG noch neue Spielgeräte und die Sanierung des Spielhofs an der Grundschule Thaleischweiler-Fröschen auf die Liste gesetzt (127 000 Euro). Dem Paket stimmte der Verbandsgemeinderat am Dienstagabend zu. Laut Werner Scheerer, der bei der Verwaltung den Fachbereich Schulen leitet, soll bis Jahresende feststehen, für welche Maßnahmen es Zuschüsse gibt. Für die Umsetzung hat die Verbandsgemeinde dann mehrere Jahre Zeit. Man habe gründlich abgewogen, so Scheerer; an allen genannten Schulen bestehe Sanierungsbedarf. Heino Schuck, SPD-Sprecher und Bürgermeister von Rieschweiler-Mühlbach, drängte darauf, dass auch an der Grundschule in Rieschweiler die Heizung erneuert wird; sie lasse sich kaum noch regulieren. Scheerer blickte kurz auf 2017 zurück: Die VG habe im vergangenen Jahr – laut vorläufiger Zahlen − rund 1,8 Millionen Euro in ihre sechs Grundschulen investiert: 1,3 Millionen Euro in Thaleischweiler-Fröschen, 137 000 Euro in Rieschweiler-Mühlbach, 93 000 Euro in Wallhalben, 73 000 Euro in Obernheim-Kirchenarnbach, 115 000 Euro in Maßweiler und 108 000 Euro in Weselberg.

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