Kreis Südwestpfalz Engagierte Flüchtlinge sind umgezogen

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Knopp-Labachs Bürgermeister Ralf Schneider berichtete in der Ratssitzung am Donnerstag von den vier Flüchtlingen aus Pakistan, die bis vor Kurzem in der Gemeinde wohnten. „Es hat super funktioniert. Es waren sehr, sehr angenehme Menschen“, lobte er sie im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

Die Flüchtlinge seien vergangene Woche aus dem Dorfgemeinschaftshaus ausgezogen. Entgegen Vermutungen und Ängsten seien die Flüchtlinge „null auffällig“ geworden. „Ganz im Gegenteil“, berichtete Schneider der RHEINPFALZ. Die jungen Männer hätten sich öfter in der Gemeinde mit Ein-Euro-Jobs nützlich gemacht. So hätten sie sich um die Grünflächen und den Winterdienst gekümmert. Sie hätten viel lernen müssen und seien auch dazu bereit gewesen. Ursprünglich von der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben dem Dorf zugewiesen, sei das Quartett jetzt nach Thaleischweiler gezogen, weil dort mehrere Wohnungen frei wurden. „Im Vorhof des Dorfgemeinschaftshauses steht nun Sperrmüll“, berichtete Schneider. „Ich bitte dafür um Verständnis.“ Der Sperrmüll werde erst am 8. Februar abgeholt. Der Rat sprach laut Schneider in der Sitzung auch über die Aktivitäten der Jugendgruppe. Zurzeit wird sie von Eva Schneider betreut. Die Gruppe umfasst 20 bis 30 Kinder im Alter von drei bis 15 Jahren. „Man muss nicht immer in den Holiday-Park fahren, um Spaß zu haben“, erklärte der Bürgermeister. Die Kinder treffen sich in der Regel einmal die Woche, zum Beispiel zum Basteln oder zum Besuch beim Jäger, Förster oder Bauern. Ihr Sankt-Martins- und Krippenspiel habe großen Anklang gefunden. Im Dorfgemeinschaftshaus hat die Jugendgruppe einen Raum. „Den muss sie selbst sauber halten. Da bin ich schon hinterher“, betonte Schneider. Der Rat hatte in der Sitzung zudem einen Beschluss über die Unterhaltung der Wirtschaftswege zu fassen. Er entschied, für 5000 Meter die Grabenfräse der Verbandsgemeinde zu bestellen. Ferner stimmte der Gemeinderat laut Schneider zwei Spenden von Bürgern zu − jeweils 1000 Euro für das große Spielgerät auf dem Kinderspielplatz. Im Haushalt waren dafür 4000 Euro vorgesehen, es kostet aber 5500 Euro. Schneider hatte sich daher auf die Suche nach Spendern gemacht. Mit einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat laut Schneider dafür, diesmal beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht mitzumachen. Dieses Jahr wäre der Ortsteil Labach an der Reihe gewesen. Das einzige Labacher Ratsmitglied, Arnold Heinz, bekomme leider keinen Urlaub, und es sei viel zu machen, erklärte der Bürgermeister. Im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung stimmte der Rat laut Schneider für eine erneute Vermietung der Wohnung im Dorfgemeinschaftshaus. Zudem sprach sich das Gremium für den Verkauf eines gemeindeeigenen Baugrundstücks in Labach aus.

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